Der FC Solothurn machte in der vergangenen Spielzeit mehrmals auf sich aufmerksam. Nicht aber mit guten Resultaten. Der 1. Liga-Verein kämpfte gegen den Abstieg und hatte Probleme mit Intrigen in der Vereinsleitung.
Neuanfang nach Neuanfang
Aziz Sayilir, der neue Trainer der Solothurner, soll nun wieder für Ruhe im Verein sorgen. Ganz nach dem Motto «Eine Sorge weniger», soll er den FC Solothurn über den Strich, also auf einen Nicht-Abstiegsplatz bringen.
Die gleiche Aufgabe hatte bereits Patrik Grolimund. Er stand nach dem Knatsch in der Vereinsleitung ab Mai 2013 für den Neuanfang. Als ehemaliger U-15 Trainer übernahm er im Sommer 2013 die erste Mannschaft des FC Solothurn. Er scheiterte und musste vor wenigen Tagen, nach nur einem halben Jahr als Cheftrainer, gehen.
«Es ging nicht nur um die Resultate beim Entscheid Patrik Grolimund zu entlassen. Es war die Art und Weise, wie die Mannschaft zuletzt aufgetreten ist, die einem zu denken gegeben hat, und ob man so im Abstiegskampf bestehen kann», erklärt Ronald Vetter, der technische Leiter und Nachwuchs-Chef des FC Solothurn.
Präsident in Sicht
Der neue Trainer soll nun die Spiel-Freude, die das Team zuletzt vermissen lies, wieder zurückbringen. Mit der Freude sollen die guten Resultate und damit wieder etwas Ruhe in den Verein zurückkehren. Immerhin sehen die Perspektiven für eine stabile Vereinsleitung gut aus. Der FC Solothurn hat einen Kandidaten für das Präsidenten-Amt in Sicht. «Wir sind im Moment in Gesprächen mit einem möglichen Kandidaten. Es wäre sehr wichtig, dass wir diesen Posten wieder besetzten können, auch nur schon für die Ausstrahlung gegen aussen», sagt Ronald Vetter, der schon seit gut 25 Jahren beim FC Solothurn aktiv ist.
Er sei überzeugt vom Potential der Spieler, sagt Ronald Vetter gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF. Jetzt ginge es nur darum dieses aus den Spielern rauszukitzeln.