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Resultate und Reaktionen zu Wahlen und Abstimmungen in bernischen Gemeinden
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 29.11.2020.
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Kommunale Urnengänge Abstimmungen und Wahlen in bernischen Gemeinden

Vom Budget in Biel bis zu Gemeindewahlen in Burgdorf – hier finden Sie Resultate der grösseren bernischen Gemeinden.

Die Resultate in alphabetischer Reihenfolge, laufend aktualisiert:

Bern

  • Die Stimmberechtigten haben das Budget 2021 mit 33'895 Ja-Stimmen (73 Prozent) angenommen. 12’561 Personen haben ein Nein eingelegt.
  • Das Markus-Schulhaus kann saniert und erweitert werden. Die Stimmberechtigten haben dem Baukredit von zwölf Millionen Franken mit 43’371 Ja-Stimmen (88.8 Prozent) zu 5470 Nein-Stimmen zugestimmt.
  • Auch das Schulgebäude und die dazugehörigen Turnhallen in der Matte können gesamtsaniert werden. Dem Baukredit von 19.3 Millionen Franken wurde mit 44’663 Ja-Stimmen (91.1 Prozent) zu 4351 Nein-Stimmen zuge-stimmt.

Biel

  • Die Bieler Stimmberechtigten haben das Budget 2021 genehmigt. 9006 Stimmende legten ein Ja in die Urne, 1977 ein Nein. Das ergibt einen Ja-Stimmenanteil von 82 Prozent. Der Voranschlag weist einen kleinen Gewinn von 930'000 Franken aus. Dafür löste die Stadt Reserven auf und nimmt 10 Millionen Franken aus einer Spezialfinanzierigs-Kasse.

Brienz

  • Bei den Gemeinderatswahlen in Brienz ist das Proporzglück der SP hold gewesen. Die Partei hat einen zweiten Sitz ergattert. Nun muss sie noch einen Kandidaten oder eine Kandidatin nachnominieren. Angetreten waren die Sozialdemokraten nur mit einem Kandidaten. Auf bürgerlicher Seite wurden zwei bisherige Gemeinderatsmitglieder nicht wiedergewählt. Präsident des Gemeinderats bleibt Peter Zumbrunn (SVP), der mangels Herausforderer bereits in stiller Wahl bestätigt wurde. Der Brienzer Gemeinderat setzt sich neu zusammen aus: 3 SVP (inklusive Präsident des Gemeinderats), 2 SP und 2 FDP. (Aufgrund eines Übertragungsfehlers wurde in einer früheren Version eine falsche Sitzverteilung publiziert.)

Burgdorf

  • Im Burgdorfer Stadtparlament legen die Grünen zwei und die EVP einen Sitz zu – zu Lasten von BDP (-2) und SP (-1). Das Rot-Grün-Mitte-Lager kommt damit neu auf 20 Sitze im 40-köpfigen Stadtparlament. Mit 11 Sitzen bleibt die SP im Stadtrat die grösste Partei, gefolgt von der SVP mit unverändert 7 Sitzen. Drittgrösste Partei sind neu die Grünen mit 6 Sitzen. Die FDP konnte ihre bisherigen 5 Sitze , die Grünliberalen ihre 4 Sitze halten. Die EVP stellt neu 3 Stadträte, gleichviele wie die BDP. Die EDU hält ihren Sitz.
  • In der Emmentaler Gemeinde gibt es keine Überraschungen bei den Gemeinderatswahlen: Alle fünf Bisherigen, die wieder antraten, sind wiedergewählt. Bei der SP wurde wegen Amtszeitbeschränkung einen Sitz frei, den sie erfolgreich verteidigen konnte. Somit bleibt die Sitzverteilung diesselbe und die Bürgerlichen schaffen die Wende nicht. Gewählt sind: Charlotte Gübeli (BDP) bisher, Peter von Arb (SP), Christoph Grimm (GLP) bisher, Theopil Bucher (Grüne) bisher, Beatrice Kuster Müller (EVP) bisher, Francesco Rappa (BDP) bisher. Stefan Berger wurde mangels Gegenkandidatur bereits im September zum Stadtpräsidenten gewählt.

Eriswil

  • Die Stimmberechtigten sagen Ja zur Sanierung von Schulhaus und Mehrzweckhalle für 2.7 Millionen Franken. 334 Personen legten ein Ja ein (87.2 Prozent), 49 Personen sagten Nein.

Fraubrunnen

  • Die Stimmbevölkerung hat das Budget für das nächste Jahr deutlich angenommen. 1389 (79.4 Prozent) stimmten ja. 360 legten ein Nein in die Urne.

Frutigen

  • Die Gemeinde zahlt weiterhin Beiträge an das Hallenbad: 1636 Stimmberechtigte (71.4 Prozent) stimmten einem Verpflichtungskredit von 1,6 Millionen Franken zu – Nein-Stimmen gab es 655. Damit bekommt das Hallenbad weitere 5 Jahre einen jährlichen Beitrag von 320'000 Franken.

Interlaken

  • Die Stimmberechtigten sagten Ja zum Budget 2021 – mit 1223 Ja-Stimmen gegen (84.8 Prozent) gegen 219 Nein-Stimmen.
  • Die Erneuerung und Umgestaltung Höheweg, inklusive Kanalisationserneuerung nehmen 1193 Personen an (85.4 Prozent), 204 Stimmberechtigte lehnen das ab.
  • 89.9 Prozent (1251 Stimmen) der Stimmberechtigten haben sich dafür ausgesprochen, dass die öffentlichen Abwasseranlagen an den Gemeindeverband Abwasser Region Interlaken abgetreten werden. 141 Nein-Stimmen gingen ein.

Kallnach

  • Die Stimmberechtigten nehmen die Änderungen im Organisationsreglement des Schulverbandes Aarberg mit 639 Ja-Stimmen (88.1 Prozent) zu 22 Nein-Stimmen an.
  • Zudem sage die Kallnacherinnen und Kallnacher Ja zum Gemeindebudget: 654 Stimmberechtigte legten ein Ja ein (90.2 Prozent), 15 sagten Nein.

Kirchberg

  • Im Gemeinderat von Kirchberg kommt es zu leichten Verschiebungen. Die SVP büsst zwei Sitze ein (neu 1), die FDP gewinnt einen (neu 2). Gewählt sind: Käthi Oswald (SVP) bisher, Daniel Schoder (FDP) bisher, Andreas Wyss (FDP), Vanessa Aeberhardt-Capelli (SP) bisher, Simona Blaser (SP) und Walter Bütikofer (BDP).
  • Die Kandidaten für das Gemeindepräsidium müssen in den zweiten Wahlgang, keiner erreichte das absolute Mehr. Der Wahlgang findet am 13. Dezember statt.

Langenthal

  • In der Oberaargauer Gemeinde kommt es bei den Gemeinderatswahlen zu keinen Überraschungen: Alle Bisherigen traten an und wurden wiedergewählt. Somit ändert sich an der Sitzverteilung nichts.
    Gewählt sind: Roberto Di Nino (SVP) bisher, Markus Gfeller (FDP) bisher, Helena Morgenthaler (SVP) bisher, Martina Moser (SP) bisher, Reto Müller (SP) bisher, Michael Schär (FDP) bisher, Matthias Wüthrich (Grüne) bisher.
  • Reto Müller (SP) ist auch die nächsten vier Jahre Stadtpräsident von Langenthal. Er erhielt 3053 Stimmen (77.5 Prozent). 603 Wahlzettel wurden leer eingelegt, 283 waren ungültig. Reto Müller hatte keinen Gegenkandidaten.
  • Die Grüne Welle erfasst auch das Langenthaler Stadtparlament: Die Grünliberalen gewinnen drei Sitze (neu 4) und die Grünen einen Sitz (neu 4) dazu. Die Sitzgewinne gehen auf Kosten der EVP, die zwei Sitze verliert (neu 2), der FDP (neu 9) und der SP (neu 10), die je einen Sitz einbüssen.
  • Die Stimmberechtigten genehmigen das Budget der Stadt Langenthal mit einem Defizit von zwei Millionen Franken. Das Budget vereinigte 3683 Ja-Stimmen (89.2 Prozent) und 446 Nein-Stimmen auf sich.

Laupen

  • Auf den Ritz-Areal kann vorerst keine Wohnüberbauung realisiert werden. Die Stimmberechtigten haben die nötige Umzonung knapp abgelehnt – mit 621 Nein-Stimmen (51.4) gegen 588 Ja-Stimmen. Dass das Gebiet umgestaltet wrden soll, ist eigentlich unbestritten. Aber die Pläne eines Architekturbüros kamen in Teilen der Bevölkerung schlecht an.

Lauterbrunnen

  • Lauterbrunnen unterstützt die Lauberhornrennen während den nächsten sechs Jahren mit 125'000 Franken pro Ausgabe. Die Stimmberechtigten nahmen den Kredit von 750'000 Franken mit 529 Ja-Stimmen (63.7 Prozent) an. 302 Personen legten ein Nein ein.
  • Bei der Abstimmung über die Erstellung des Mehrzweckplatzes Eyelti wurden beide Varienten abgelehnt. Der Hauptantrag wurde mit 463 Nein Stimmen (61 Prozent) abgelehnt. 296 Personen haben Ja gestimmt. Bei der Variente zum Hauptantrag gab es 499 Nein-Stimmen (66 Prozent) gegenüber 257 Ja-Stimmen.
  • Der Werkhof Lochweidli in der ARA Lauterbrunnen kann gebaut werden. 479 Personen (57.6 Prozent) legten ein Ja ein – 353 waren dagegen.
  • Der Bahnhofplatz in Lauterbrunnen kann neugestaltet werden. 473 Ja-Stimmen (56.7 Prozent) standen 362 Nein-Stimmen gegenüber.

Mühleberg

  • Bei den Gemeinderatswahlen büsst die FDP ihren Sitz ein, dieser geht an die SP. Die SP hat neu zwei Vertreter im Gremium, die SVP wie bisher vier und die BDP eine Vertreterin. Gewählt sind: René Maire (SVP) bisher, Lukas Bühlmann (SP) bisher, Gottfried Bossi (SVP) bisher, Andreas Menzi (SVP) bisher, Stefan Schick (SVP) bisher, Anita Herren-Brauen (BDP) bisher, Stefan Kormann (SP) bisher.

Münchenbuchsee

  • Die SVP verliert einen ihrer 4 Sitze im Gemeindrat. Und zwar den Sitz einer Gemeindrätin, die wegen Amtszeitbeschränkung nicht mehr antreten durfte. Ihren Sitz holt die Grüne Freie Liste, die damit neu im Gemeindrat vertreten ist – mit Peter Stucki. Alle Bisherigen, die wieder angetreten sind, wurden wiedergewählt. Auch Gemeindepräsident Manfred Waibel; er wurde in Stiller Wahl wiedergewählt. Sitzverteilung neu: SVP (3), SP (2), EVP (1) GFL (1).
  • Im Grossen Gemeinderat gibt es leichte Verschiebungen: Die SVP (neu 15) und und die SP (neu 12) gewinnen je einen Sitz. Die Grüne Freie Liste plus gewinnt zwei Sitze dazu (neu 6), dies auf Kosten der EVP (neu 3) und der FDP (neu 3). Die BDP trat nicht mehr zur Wahl an. Neu ist die EDU im GGR vertreten, mit einem Sitz.

Oberburg

  • Die Gemeinde sagt Ja zum Budget 2021 – mit 656 Ja-Stimmen (86 Prozent) gegen 107 Nein-Stimmen.

Oberdiessbach

  • Es gibt keinen Bürgerbus, also kein öffentliches Transportangebot, das die Quartiere mit dem Bahnhof verbindet. Das Stimmvolk lehnt die Gemeindeinitiative mit 838 Nein-Stimmen (65.9 Prozent) ab. 434 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben Ja gestimmt.

Oberwil bei Büren

  • Eine auf dem Gemeindegebiet geplante 5G-Antenne kann nicht gebaut werden. Die Stimmberechtigten sagten knapp Nein dazu - mit 206 Nein-Stimmen (52.4 Prozent) und 187 Ja-Stimmen.
  • Die Gmeindeordnung wird geändert: Neu steht darin, dass Mobilfunkantennen auf dem Gemeindegebiet von der Gemeindeversammlung genehmigt werden müssen. Dazu sagten 275 Stimmberechtigte Ja (72.2 Prozent) - 106 stimmten Nein.

Pieterlen

  • Der Möölmattenbach wird revitalisiert. Die Mehrheit der Stimmberechtigten stimmte dem Bruttokredit von 1.6 Millionen Franken zu - der Gemeindeanteil beträgt 400'000 Franken, den Rest zahlen Kanton und Bund. 640 Ja-Stimmen (71.3 Prozent) standen 257 Nein-Stimmen gegenüber.

Reichenbach

  • Der Gemeinedrat ist nach den Wahlen wie folgt zusammengesetzt: SVP 4, FDP 2, SP 1, parteilos 1. Alle fünf Bisherigen, die wieder antraten, schafften die Wiederwahl. Als Gemeindepräsident steht bereits der parteilose Matti Willy fest - er wurde bereits in stiller Wahl gewählt.
  • Das Budget 2021 wird mit 1083 Ja-Stimmen (91.2 Prozent) gegen 104 Nein Stimmen angenommen.
  • Die Strukturen der Gemeinde werden überprüft und das Organisationsreglement totalrevidiert. Dafür stimmten 965 Personen (82.5 Prozent) – 204 Personen legten ein Nein ein.
  • Der Kindergarten Dorf kann gebaut und das Oberstufenschulhaus Müli umgebaut werden. 896 Ja-Stimmen (75.2 Prozent) standen 296 Nein-Stimmen gegenüber.

Rubigen

  • Im Gemeindrat in Rubigen ist die Sitzverteilung wie folgt: SP 3 Sitze, BDP 3 Sitze, Freie Wähler Rubigen 1 Sitz. Gegenüber den letzten Jahren geht somit einen Sitz der BDP an die SP. Der Gemeindepräsident Daniel Ott Fröhlicher wurde bereits in Stiller Wahl gewählt und durch den Gemeinderat bestätigt.

Saanen

  • Die Gemeinde übernimmt das Tennisturnier in Gstaad ganz: 1142 Stimmberechtigte (58.4 Prozent) sagten Ja zum Erwerb der Turnierrechte für 2'895'000 Franken, 812 Personen waren dagegen.
  • Die Schulanlage Rütti kann nicht erweitert werden. Die Stimmberechtigten sagten Nein zum Investitionskredit von 30.8 Millonen Franken. 1509 Nein-Stimmen (72.7 Prozent) standen 566 Ja-Stimmen gegenüber.
  • Das Budget 2021 wurde deutlich angenommen – mit 1557 Ja-Stimmen (80.3 Prozent) zu 383 Nein-Stimmen.
  • Der Lehnenviadukt kann rückgebaut und durch eine Staumauer ersetzt werden. 1590 Ja-Stimmen (79.8 Prozent) gingen ein und 403 Nein-Stimmen.
  • Die Dorfrüttibrücke kann neu gebaut werden. 1687 Personen (83.4 Prozent) stimmten dafür, dagegen waren 325.
  • Das Entwässerungsnetz Riedhubel kann saniert werden. Dafür stimmten 1629 Personen (82.4 Prozent), dagegen 347.

Sigriswil

  • SVP-Grossrätin Madeleine Amstutz wird nicht Gemeindepräsidentin von Sigriswil. Die Stimmberechtigten wählten SVP-Vertreter Anton Ambühl. Er erhielt 1233 Stimmmen, Madeleine Amstutz 898. Beide Personen sind Mitglieder der SVP. Weil es im Gemeinderat aber Diskussionen um ihre Spesenabrechnungen gab, gründete Madeleine Amstutz vor den Gemeindewahlen eine neue Partei. Dies verärgerte wiederum die kantonale SVP, sie pocht auf einen Parteiausschluss von Amstutz. Ob es soweit kommt, entscheiden die Mitglieder der Ortssektion voraussichtlich im Dezember.

Spiez

  • Zur teilrevidierte Gemeindeordnung sagen 3207 Stimmberechtige Ja (80,3 Prozent) - gegenüber 786 Nein-Stimmen.
  • Die Raumplanungs-Vorlage Arealentwicklung Ahorni nehmen 2755 Stimmberechtigte an (69,6 Prozent) gegenüber 1201 Nein-Stimmen.

St-Imier

  • Die Grossfusion im St.-Immer-Tal kommt nicht zustande: Die Stimmberechtigten von drei der fünf beteiligten Gemeinden lehnten die Vorlage ab. Saint-Imier lehnte die Grossfusion mit 54.9 Prozent Nein-Stimmen ab, Sonvilier mit 52.1 Prozent und Cormoret mit 51.3 Prozent. Zustimmung fand das Vorhaben in Courtelary mit 52,2 Prozent Ja-Stimmen und in Renan mit gar 64,4 Prozent. Die neue Gemeinde mit dem Namen Erguël wäre mit ihren über 9000 Bewohnern die grösste des Berner Juras geworden.

Sumiswald

  • In der Gemeinde Sumiswald sind die Freien Wähler nicht mehr im Gemeinderat vertreten. Sie büssen ihren Sitz ein, die SVP gewinnt diesen dazu (neu 4). Gewählt sind: Christine Beer (SVP) bisher, Fritz Lehmann (SVP) bisher, Niklaus Schütz (SVP), Bernhard Stucki (SVP), Barbara Maurer (EDU), Karin Bryner (SP) neu.

Uetendorf

  • Die nächsten Gemeindewahlen werden nicht um ein Jahr verschoben: Die Stimmberechtigten lehnen eine entsprechende Gemeindeinitiative mit 1105 Nein-Stimmen (56.3 Prozent) zu 856 Ja-Stimmen ab. Die Initiative verlangte, dass Gemeindewahlen nicht mehr am gleichen Wochenende stattfinden wie die Nationalen Wahlen, sondern ein Jahr später.

Unterseen

  • Das Unterstufenschulhaus kann saniert werden - die Stimmbrechtigten stimmten einem Verpflichtungskredit von 9,95 Millionen Franken zu - mit 1672 Ja-Stimmen (85 Prozent) zu 295 Nein-Stimmen.
  • Die Sanitätshilfestelle beim Schulhaus kann in ein Parking umgewandelt werden - hier gab es 1352 Ja-Stimmen (69.1 Prozent) gegenüber 604 Nein-Stimmen.

Urtenen-Schönbühl

  • Nach acht Jahren endet das Zweiparteiensystem im Gemeinderat: Bisher teilten sich SP (4 Sitze) und SVP (3 Sitze) die Posten im Gemeinderat. Neu stellen SP und SVP je drei Vertreterinnen und Vertreter. Die sogenannte Allianz der Mitte ergattert einen Sitz. Gewählt sind: Heinz Nussbaum (SP) bisher, Regula Iff-Frei (SP) bisher, Matthias Gehrig (Allianz der Mitte), Monika Bernhard (SVP), Marcelle Sheppard-Althaus (SP) bisher, Adrian Jordi-Tröhler (SVP) bisher und Stefan Schafroth (SVP) bisher).

Vechigen

  • Die Sitzverteilung im Gemeinderat bleibt unverändert: SVP (3), SP (2), FDP (2). Die 6 Bisherigen wurden wiedergewählt. Als Gemeindepräsidentin wurde Sibylle Schwegler-Messerli (SVP) in stiller Wahl gewählt.

Wattenwil

  • Der Kampf um das Gemeindepräsidium geht weiter: Keiner der Kandidaten erreichte das absolute Mehr. Am 20. Dezember kommt es somit zu einem zweiten Wahlgang zwischen Manuel Liechti (FDP) und Iris Rivas Flores-Luginbühl (SVP). In den Gemeinderat gewählt sind: Ronny Wyss (SVP) bisher, Daniel Loretan (SVP), Bernhard Wasem (parteilos/SVP), Heidi Guggisberg (SVP), Pia Stämpfli (SP), Daniel Zaugg (parteilos/FDP). Die EVP verliert damit ihren Sitz zu Gunsten der SVP.

Wilderswil

  • Die Stimmberechtigten nehmen die Anpassung des Gemeindebaureglements an – mit 559 Ja-Stimmen (80 Prozent) gegen 140 Nein-Stimmen.

Wohlen

  • Die Stimmberechtigten genehmigen das Budget 2021 mit 3453 Stimmen (91.9 Prozent), 301 Personen lehnten es ab.
  • Auch das Personenreglement kommt durch, mit 3287 Ja-Stimmen (87.4 Prozent) gegen 475 Nein-Stimmen.
  • Die Gemeinde kann nun auch ein Kleintanklöschfahrzeug anschaffen: 3492 Stimmberechtigte sagen Ja zum Kredit (91 Prozent), 346 Personen lehnen ihn ab.

Worb

  • Im Gemeinderat hat die SVP einen Sitz dazugewonnen – auf Kosten der FDP. Die bisherige Gemeinderätin Lenka Kölliker (FDP) ist abgewählt worden, ihren Platz hat Bruno Fivian (SVP) erobert. Alle anderen Gemeinderäte in Worb sind wiedergewählt worden. Die Sitzverteilung: SVP (2), SP+Grüne (2), FDP (1), die Mitte (1), EVP (1).
  • Gemeindepräsident Niklaus Gfeller (EVP) ist wiedergewählt – mit 2506 Stimmen. Seine Herausforderin Sandra Büchel-Wampfler (SP) holte 1286 Stimmen.
  • Der Grosse Gemeinderat rutscht Richtung Mitte-Links – auf Kosten von SVP und FDP, die je einen Sitz verlieren. Auch die EVP muss einen Sitz abgeben. Ein neuer Zusammenschluss der Mitte-Parteien (BDP,GLP,CVP), die Worber Mitte, gewinnt zwei Sitze dazu. Grösste Fraktion bleiben die SP und die Grünen: Sie haben neu 13 Sitze (+1).

Zollikofen

  • Die Mitte gewinnt einen Sitz in Zollikofner Gemeinderat. Die fünf Bisherigen, die zur Gemeinderatswahl antraten, schaffen die Wiederwahl. Zwei Sitze wurden frei: Während die SP ihren Sitz verteidigen konnte, geht jener der FDP neu an die Vereinigte Mitte, bestehend aus BDP, GLP und EVP. Mangels Gegenkandidatur ist Gemeindepräsident Daniel Bichsel (SVP) still wiedergewählt worden.
  • Im Grossen Gemeindrat legen die grünen Parteien um drei Sitze zu: Die glp gewinnt 2 Sitze und die gfl einen Sitz. Verlierer sind die FDP (-2 Sitze) und die SP (-1 )Sitz. Die grösste Fraktion ist in Zollikofen noch immer die SVP (11 Sitze), gefolgt von der SP (9 Sitze) und der Grünen Freien Liste (7 Sitze).
  • Die Stimmberechtigten sagen deutlich Ja zum Budget 2021. 2679 Personen (86.7 Prozent) legten ein Ja ein, 410 Personen ein Nein. Das Budget sieht ein Defizit von 2.4 Millionen Franken vor.

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 12:10 Uhr und weitere Sendungen am Abstimmungssonntag;

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