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Die kommunalen Wahl- und Abstimmungsresultate aus der Region
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 15.05.2022.
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Kommunale Abstimmungsresultate Resultate aus Aargauer und Solothurner Gemeinden von A bis Z

Die Resultate aus den Aargauer und Solothurner Gemeinden werden laufen aktualisiert.

Aarau

Die Aarauerinnen und Aarauer haben dem Neubau des Pflegeheims «Herosé» deutlich zugestimmt, mit 5'436 zu 916 Stimmen. Der Neubau soll 52 Millionen Franken kosten, der Baustart ist für Mitte 2023 geplant.

Baden (Bezirk)

Der 62-jährige Rainer Saner (Die Mitte) aus Birmenstorf ist zum neuen Bezirksrichter gewählt worden. Er erhielt 14'117 Stimmen und schaffte damit das absolute Mehr bereits im ersten Wahlgang. Seine Konkurrentin, die 40-jährige Ramona Kim (Grüne) aus Baden, erzielte mit 12'064 Stimmen ebenfalls ein gutes Resultat. Rainer Saner folgt auf seine Parteikollegin Esther Egger, die wegen der sogenannten Altersguillotine – dem 70. Geburtstag – im Herbst zurücktritt.

Boniswil

Die Bautätigkeit in Boniswil wird nicht eingeschränkt. Das Stimmvolk lehnte eine Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) in einer Referendumsabstimmung mit 301 zu 192 Stimmen ab. Auslöser für die Forderung nach einer Teilrevision der BNO war die sogenannte «Staumauer» – eine geplante Überbauung im Dorfteil Alliswil. Bereits die Gemeindeversammlung im November hatte die Teilrevision abgelehnt. Dagegen wurde das Referendum ergriffen.

Bauprofile in einer Wiese.
Legende: In Boniswil darf ohne zusätzliche Einschränkungen gebaut werden. SRF

Buchs

Die Revision der Buchser Gemeindeordnung ist mit hoher Deutlichkeit angenommen worden. 1277 Einwohnerinnen und Einwohner stimmten dafür, nur 172 waren dagegen. Unter anderem muss sich nun Gemeindeammann Urs Affolter neue Visitenkarten bestellen. Wie in der neuen Gemeindeordnung festgehalten, ist seine Amtsbezeichnung ab August «Gemeindepräsident». Weiter ist die neue Gemeindeordnung kürzer und verwendet geschlechtsneutralen Formulierungen.

Brunegg

Für das Gemeindepräsidium von Brunegg braucht es einen zweiten Wahlgang. Offiziell hat niemand für das Amt kandidiert. Von jenen Personen, die Stimmen erhalten haben, hat niemand das absolute Mehr erreicht. Der freie Sitz im Gemeinderat ist hingegen wieder besetzt: Emmanuel Jaggi wurde als einziger offizieller Kandidat gewählt.

Burg / Menziken

Die Fusion der beiden Wynentaler Gemeinden Burg und Menziken war auch an der Urne unbestritten: In Menziken betrug der Ja-Anteil fast 78 Prozent, in Burg sogar über 88 Prozent. Bereits an der Gemeindeversammlung gab es kaum Widerstand gegen eine Fusion per 1. Januar 2023. Burg ist mit rund 1000 Einwohnerinnen und Einwohnern deutlich kleiner als Menziken mit über 6000 Personen.

Buttwil

Der parteilose Marc Kramis hat die Wahl für den freien Gemeinderatssitz für sich entschieden. Mit 296 Stimmen gewann er deutlich gegen seinen Konkurrenten Ernest Heggli (SVP), der 125 Stimmen erhielt. Das absolute Mehr lag bei 214 Stimmen.

Erlinsbach (SO)

Der parteilose Guido Eggnauer hat die Kampfwahl um den freien Sitz im Erslinsbacher Gemeinderat für sich entschieden. Mit 516 Stimmen gewann er gegen Thomas Hilfiker (FDP), der 322 Stimmen erhielt.

Hendschiken

Bei der Ersatzwahl für den freien Gemeinderatssitz in Hendschiken braucht es einen zweiten Wahlgang. Im ersten Wahlgang haben Christian Meier (19 Stimmen) und Rosmarie Mutti (14 Stimmen) am meisten Stimmen erhalten.

Herznach / Ueken

Die Fusionsgemeinde Herznach-Ueken hat einen neuen Gemeinderat gewählt: Aus dem Ortsteil Herznach haben alle 3 Kandidierenden das absolute Mehr erreicht: Stephan Gemmet, Hansruedi Rubin und Gerhard Zumsteg. Im Ortsteil Ueken haben sich drei Bisherige für die zwei Sitze beworben. Gewählt sind Robert Schmid und Doris Frey. Max Ries hat die Wahl verpasst. Herznach und Ueken fusionieren per 1. Januar 2023.

Kaisten

Nach dem Referendum beteiligt sich Kaisten nun doch an den 150'000 Franken teuren Abklärungen für eine neue Grundwasserfassung. Ein Kredit wurde mit 476 Ja- zu 160 Nein-Stimmen gutgeheissen. Der Gemeinderat will eine neue Grundwasserfassung auf Kaister Boden, gemeinsam mit der Stadt Laufenburg, um die Wasserqualität zu verbessern. Der entsprechende Kreditantrag war im Herbst an der Gemeindeversammlung abgelehnt worden. Gegen diesen Entscheid wurde das Referendum ergriffen.

Leuggern

Susanne Keller hat die Wahl zur Frau Gemeindeammann deutlich gewonnen und mit 406 Stimmen das absolute Mehr erreicht. Die anderen Kandidierenden blieben chancenlos. Neu in den Gemeinderat gewählt wurde Natascha Schärz-Jetzer.

Leutwil

Der Leutwiler Gemeinderat muss weiterhin zu viert agieren. Seit rund zwei Jahren sucht die Gemeinde einen Kandidaten oder eine Kandidatin für den fünften Sitz. Auch dieses Mal hat sich niemand gemeldet. Von jenen, die vereinzelt Stimmern erhielten, erreichte niemand das absolute Mehr.

Magden

Das Gebiet «Bünn» bleibt grün und wird der Landwirtschaftszone zugewiesen. Das hat das Magder Stimmvolk in einer Referendumsabstimmung entschieden. Das Referendum forderte die Einzonung des rund drei Hektaren grossen Areals. 1192 Personen haben sich gegen diese Einzonung ausgesprochen, nur 502 waren dafür. Die Stimmbeteiligung war mit 63.5 Prozent ausserordentlich hoch.

Menziken / Burg

Die Fusion der beiden Wynentaler Gemeinden Menziken und Burg war auch an der Urne unbestritten: In Menziken betrug der Ja-Anteil fast 78 Prozent, in Burg sogar über 88 Prozent. Bereits an der Gemeindeversammlung gab es kaum Widerstand gegen eine Fusion per 1. Januar 2023. Burg ist mit rund 1000 Einwohnerinnen und Einwohnern deutlich kleiner als Menziken mit über 6000 Personen.

Möhnthal

Raphael Gmür komplettiert den Gemeinderat. Als einziger offizieller Kandidat schaffte er das absolute Mehr mit 77 Stimmen. Damit ist nach den Gesamterneuerungswahlen im Herbst auch der letzte Gemeinderat im Bezirk Brugg wieder komplett.

Oensingen

Das Stimmvolk sagt Ja zu einem Investitionskredit von rund elf Millionen Franken für das Bauprojekt der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Falkenstein. Die ARA ist für die Abwässer von acht Verbandsgemeinden aus dem Bezirk Thal, von Oensingen sowie dem Baselbieter Langenbruck und dem Berner Niederbipp zuständig.

Der letzte Ausbau der Anlage Falkenstein ist über 25 Jahre her. Nun soll eine neue, moderne und nachhaltige Abwasserreinigungsanlage entstehen, die auch grössere Kapazitäten hat. Konkret sollen 520 Liter pro Sekunde gereinigt werden können, was dem Abwasser von 66'500 Einwohnerinnen und Einwohnern entspricht.

Die Gesamtkosten für den Ausbau belaufen sich auf rund 35 Millionen Franken. Bund und Kanton übernehmen rund einen Drittel der Kosten. Die restlichen 15 Millionen sollen unter den elf Gemeinden aufgeteilt werden. Die Beiträge müssen an den Gemeindeversammlungen im Juni noch abgesegnet werden. In Oensingen kam es aufgrund des höheren Betrags zu einer Urnenabstimmung. Auch in Niederbipp wurde das Geschäft an der Urne angenommen.

Luftaufnahme der Abwasserreinigungsanlage Falkenstein.
Legende: Die Abwasserreinigungsanlage Falkenstein in Oensingen soll für rund 25 Millionen Franken ausgebaut werden. Keystone

Ueken / Herznach

Die Fusionsgemeinde Herznach-Ueken hat einen neuen Gemeinderat gewählt: Aus dem Ortsteil Herznach haben alle 3 Kandidierenden das absolute Mehr erreicht: Stephan Gemmet, Hansruedi Rubin und Gerhard Zumsteg. Im Ortsteil Ueken haben sich drei Bisherige für die zwei Sitze beworben. Gewählt sind Robert Schmid und Doris Frey. Max Ries hat die Wahl verpasst. Herznach und Ueken fusionieren per 1. Januar 2023.

Zofingen (Bezirk)

Roberta Giezendanner (SVP) aus Rothrist wird für den Rest der Amtsperiode 2021/2024 Bezirksrichterin. Nachdem nur eine Kandidatur eingegangen war, wurde sie in stiller Wahl gewählt.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 15.05.2022, 11:03 Uhr;

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