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Alternde Gesellschaft Schwyz gibt Gemeinden mehr Freiheit bei Pflegebetten

Die Zahl der Betagten steigt auch in Schwyz. Dennoch plant der Kanton mit weniger Betreuungsplätzen als erwartet.

Die Menschen werden immer älter, auch im Kanton Schwyz: Im Jahr 2040 werden im Urkanton fast dreimal so viele über 80-Jährige leben wie heute. Das hat Auswirkungen auf die Langzeitpflege - die Gemeinden müssen mehr Pflegebetten bereitstellen.

Die Neuberechnung des Pflegebetten-Angebots durch den Kanton hat nun aber ergeben: So viele zusätzliche Betten, wie vor einigen Jahre noch gedacht, dürften dennoch nicht nötig werden. Grund dafür ist eine Trendwende: Die Menschen werden zwar älter, wohnen aber immer länger zu Hause - unterstützt von ambulanter Pflege und Betreuung.

Die nächsten acht Jahre sind im Trockenen

Für die kommenden acht Jahre ist der Bedarf an Pflegebetten im ganzen Kanton gar vollständig gedeckt. Das Schwyzer Departement des Innern geht davon aus, dass es danach neue Pflegeplätze braucht - es lässt den Gemeinden dabei aber Handlungsspielraum.

So schreibt der Kanton neu keine fixe Bettenzahl mehr vor, sondern definiert für jede Gemeinde eine Unter- und eine Obergrenze. Damit erhielten die Gemeinden die Flexibilität, um auf lokale Gegebenheiten Rücksicht nehmen zu können, teilte das Departement des Innern am Donnerstag mit.

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