Zusammenlegungen bedeuten konkret, dass auch Zuweisungen von Schülerinnen und Schüler an weiter entfernte Standorte vorgenommen werden. Es kann also sein, dass ein Schüler aus dem Waldenburgertal in Zukunft zum Beispiel nach Liestal oder nach Reigoldswil in die Schule gehen muss. Klar ist, dass durch eine solche Verschiebung rund 40 Lehrer-Stellen verloren gehen.
Andererseits kann durch diese Massnahme aber auf die Umsetzung einer anderen Sparidee verzichtet werden. Eine Prüfung der Baselbieter Bildungsdirektion hat ergeben, dass auf die Erhöhung der Schüler-Höchstzahl verzichtet werden kann. So soll die Anzahl Schülerinnen und Schüler in den Sekundarklassen nur in Einzelfällen von 24 auf 26 erhöht werden.
Die Baselbieter Regierung hat am Mittwoch eine betreffende Änderung des Bildungsgesetzes in die Vernehmlassung geschickt.