Die vier Standorte bieten den Fahrenden Platz für 45 Wohnwagen, wie der kantonale Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektor Christoph Neuhaus am Dienstag in Sumiswald vor den Medien bekanntgab. Drei der Plätze stehen ab nächster Woche zur Verfügung, der Platz in Muri steht wegen eines Problems mit der Erschliessung noch nicht zur Verfügung.
Etwa gleich viele Plätze, nämlich 50, fallen in Bern und Biel weg. Dort konnten sich die Fahrenden niederlassen, nachdem sie Ende April mit einer aufsehenerregenden Aktion ein Gelände auf der Kleinen Allmend in Bern besetzt hatten.
Die beiden provisorischen Durchgangsplätze in Bern und Biel werden Ende August an die Gemeinden zurückgegeben. In Bern und Biel standen 50 Stellplätze zur Verfügung. Die Städte haben sich nach Angaben des Kantons Bern bereit erklärt zu prüfen, ob sie die beiden provisorischen Durchgangsplätze auch 2015 befristet zur Verfügung stellen.
Vertreter der Fahrenden zeigten sich erfreut über das Engagement des Kantons. Dieser dürfe sich jetzt aber nicht zurücklehnen, denn noch brauche es Anstrengungen, um auch definitive Plätze zur Verfügung stellen zu können.