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Bild 1 von 4. Das ist der knapp 3-jährige Amur-Tiger Fedor. Er leistet momentan dem Tiger-Weibchen Elena im Zoo Zürich Gesellschaft. Mit einem bestimmten Ziel. Bildquelle: zvg (Zoo Zürich, Enzo Franchini).
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Bild 2 von 4. Der Paar soll für Tiger-Nachwuchs sorgen. Was allerdings nicht ganz einfach ist. Nun werden die Katzen langsam aneinander gewöhnt. Bisher haben sie nur «Gitterkontakt», wie der Zoo in einer Mitteilung schreibt. Bildquelle: zvg (Zoo Zürich, Peter Bolliger).
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Bild 3 von 4. Bald soll aber das Gitter, das Fedor (im Bild) und seine Elena voneinander trennt, fallen. Begonnen hat die amouröse Geschichte der beiden Amur-Tiger bereits im Januar. Damals sass Fedor noch in Quarantäne, doch die beiden Tiger waren in Hörweite und brüllten sich in den Abendstunden zu. Bildquelle: zvg (Zoo Zürich, Enzo Franchini).
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Bild 4 von 4. Sollte die «amour fou» tatsächlich in einer Schwangerschaft enden, würde Papa Fedor die Geburt des Jungen nicht miterleben. Er wäre bis dann zurück in seiner Heimat in Deutschland. Was aber kein Problem wäre: Tigerinnen sind ohnehin alleinerziehend. Bildquelle: zvg (Zoo Zürich, Enzo Franchini).
Der Amur-Tiger Fedor soll im Tiger-Weibchen Elena eine neue Partnerin finden. Und für Nachwuchs sorgen. Dies schreibt der Zoo Zürich am Mittwoch in einer Mitteilung.
Allerdings sei es nicht ganz einfach, die Katzen zusammenzubringen. Sie werden deshalb langsam aneinander gewöhnt. Was bisher gut gelinge.
Das sehnsuchtsvolle Brüllen der einsamen Elena
Begonnen hat das Zürcher Liebes-Abenteuer für den knapp dreijährigen Fedor bereits im Januar mit einer 30-tägigen Quarantäne. Er befand sich zwar nicht in Sicht-, aber immerhin in Hörweite von Elena.
Elena erhielt damit endlich wieder Antwort auf ihr sehnsuchtsvolles Brüllen in den Abendstunden. Sie, die im vergangenen Jahr ihren Partner Coto verloren hatte, signalisierte damit ihre Anwesenheit.
Ob die 13-jährige Elena überhaupt noch Junge haben kann, steht allerdings in den Sternen. Weil der Zoo in den letzten Jahren keine Tiger züchten durfte, erhielt das Weibchen mehrmals ein Hormonimplantat, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Auch wenn diese Implantate wieder entfernt werden, könnte ihre Furchtbarkeit beeinträchtigt sein.