Auf einer Wiese gleich neben dem Bahnmuseum Albula in Bergün soll die Paradestrecke der Rhätischen Bahn (RhB) nachgebaut werden, auf einer Fläche so gross wie ein halbes Fussballfeld. Das Projekt werde in drei Etappen umgesetzt, sagt Roman Sommer, der Verwaltungsratspräsident des Museums. Begonnen werde mit Umgebungsarbeiten, dann komme der Bau des Modells der Albulabahn, gefolgt von der Berninabahn.
-
Bild 1 von 2. Die Albulabahn soll im Massstab 1:22.5 gebaut werden. Die Züge werden somit ca. 20cm hoch sein. Bildquelle: RTR.
-
Bild 2 von 2. Auf dieser Wiese neben dem Bahnmuseum Albula in Bergün soll das Projekt gebaut werden. Bildquelle: RTR.
Eine erste Testfahrt für das 125-Jahr-Jubiläum der Albulabahn ist im Jahr 2028 geplant. Die grösste Herausforderung seien die Wetterbedingungen wie Schnee und Eis, die besondere Anforderungen an die Konstruktion stellen.
Die Anlage wird im Massstab 1:22.5 gebaut. Das bedeutet, dass die Züge rund 20 Zentimeter hoch sein werden. Das Landwasserviadukt soll als Modell in einer Höhe von 2.88 Metern gebaut werden. Die Landschaft soll so gestaltet werden, dass die Besucherinnen und Besucher die Züge gut sehen können.
Zwei Drittel der Investitionen sind gesichert
Sommer betont, dass die Erweiterung für das Museum wichtig sei, um in Zukunft eine zusätzliche Attraktion bieten zu können. Das Museum verzeichnete letztes Jahr mit über 26'000 Eintritten einen Besucherrekord .
Hören Sie die Aussagen von Museumsdirektor Roman Sommer:
Mit der Eröffnung der neuen Modelleisenbahn hofft das Museum, die Eintritte auf 36'000 pro Jahr steigern zu können. Von den kalkulierten Kosten von 1.1 Millionen Franken sind zwei Drittel gesichert. Die fehlenden 250'000 Franken sollen durch private Spender und Stiftungen finanziert werden. Das Baugesuch soll Ende August bei der Gemeinde Bergün Filisur eingereicht werden.