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Bild 1 von 3. Terry und Paul Hofmann geben im Sommer die Leitung der Heilpädagogischen Lebensgemeinschaft ab. Bildquelle: Christian Liechti/SRF.
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Bild 2 von 3. Die Mütter sollen sich mit ihren Kindern trotz der schwierigen Lebenslage in der Grossfamilie wie zuhause fühlen. Bildquelle: Christian Liechti/SRF.
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Bild 3 von 3. Der Blick ins Spielzimmer im Mutter-Kind-Haus. Bildquelle: Christian Liechti/SRF.
In der Heilpädagogischen Lebensgemeinschaft finden Mütter Hilfe. Sie sind oft mit ihrer aktuellen Situation überfordert. Manchmal spielen auch Drogensucht, psychische Erkrankungen oder andere Beeinträchtigungen eine Rolle.
Drei Jahrzehnte
Die Heilpädagogische Lebensgmeinschaft (HPLG) wurde von Terry und Paul Hofmann vor über 30 Jahren gegründet. Was im kleinen Rahmen begann, ist in Bern zu einer anerkannten Institution gewachsen. Die HPLG ist mit dem Kanton Bern einen Leistungsvertrag eingegangen und die 15 Plätze sind meistens besetzt. Hinzugekommen sind mehrere Häuser und Wohnungen.
Die Kinder dürfen nicht unter der Situation der Mütter leiden.
Die HPLG mit ihren 12 Vollzeitstellen ist vor allem eins: eine Grossfamilie, in der auf die Bedürfnisse der Mütter und ihrer Kinder individuell eingegangen wird, wo sie zur Familie gehören. Durchschnittlich bleiben die Mütter zwei Jahre, oft halten die Bande zum Gründungs- und Leiterpaar Terry und Paul Hofmann ein Leben lang.
«Die Kinder sollen im geschützten Rahmen aufwachsen», sagt Terry Hofmann, «wenn die Mütter mit ihrem Leben nicht zurecht kommen, dürfen nicht die Kinder darunter leiden.»
Kein Job, eine Lebensaufgabe
Terry und Paul Hofmann sind sieben Tage die Woche rund um die Uhr für die Mütter und die Kinder da. Die beiden unterscheiden längst nicht mehr zwischen ihren leiblichen Kindern und denen, die zum Beispiel via Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde, Sozialdienste oder Heime zur Lebensgemeinschaft gestossen sind. Feiern die Hofmanns Weihnachten, kommen mittlerweile über 50 «Familienmitglieder» nach Hause.
Neue Leitung ab Sommer
(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr)