Einen Anerkennungspreis von 30'000 Franken erhält die SOS Bahnhofhilfe Luzern. Sie leiste einen wichtigen Beitrag zur Selbständigkeit und Mobilität, hält die Albert Koechlin Stiftung in einer Mitteilung fest.
Die Bahnhofhilfe begleitet Personen mit einer Behinderung, Seniorinnen und Senioren, Mütter mit Kleinkindern, allein reisende Kinder und viele mehr von und zu den Zügen, Bussen oder zum Schiff.
Manchmal brauchen die Menschen auch einfach jemand, der ihnen zuhört.
Zudem unterstützt sie Reisende auch bei der Bedienung von Billettautomaten, leistet erste Hilfe und vermittelt wichtige Kontakte. Im Bahnhof Luzern stellt sie eine Sauerstofftankstelle zur Verfügung und bietet einen Platz zum Stillen und Wickeln an.
«Nebst der Unterstützung in alltäglichen Dingen, brauchen die Menschen manchmal auch einfach ein offenes Ohr, jemand der ihnen zuhört. Das können ein SBB-Informationsschalter oder die Polizei nicht leisten. Deshalb ist die Bahnhofshilfe so wichtig», sagt die Leiterin Yvonne Koch.
Die Dienstleistungen der SOS Bahnhof Hilfe sind gratis. Sie wird vom gemeinnützigen Verein Pro Filia geführt. Zu einem grossen Teil wird die Bahnhofhilfe von der SBB finanziell unterstützt, die Organisation ist aber auch auf Spenden angewiesen.
Weitere Preisträger sind «Grenzenlos Rigi», «Pfasyl» Luzern, sowie die Trachtenvereinigungen der Innerschweiz.