-
Bild 1 von 7. Die Übung im Toggenburg findet an 17 Standorten statt. Unter anderem wird in Bütschwil auf einem Trümmerfeld geübt, in Hemberg an einem alten Skilift und bei einer Staumauer in Wattwil. Bildquelle: SRF.
-
Bild 2 von 7. An der Übung nehmen rund 800 Angehörige der Armee und zahlreiche zivile Organisationen teil. Auf mehreren Übungsplätzen werden unterschiedliche Szenarien geübt. Bildquelle: SRF.
-
Bild 3 von 7. Die Arbeiten während der Übung sind vielfältig: Die Soldaten schweissen, sprengen, bergen, verarzten, blasen Pressluft-Kissen auf, entfernen Trümmer, bedienen Baumaschinen oder bohren. Bildquelle: SRF.
-
Bild 4 von 7. Es sei spannend, an so einer grossen Übung teilzunehmen, aber auch anstrengend, so die Soldaten. Es sei eine gute Erfahrung, wenn man es nicht übt, könne man es auch nicht. Bildquelle: SRF.
-
Bild 5 von 7. Mit der Sauerstoffmaske bepackt suchen diese Soldaten nach Überlebenden unter den Trümmern. Einerseits müssen sie schnell arbeiten, andererseits vorsichtig sein, damit die Trümmer nicht zusammenstürzen. Bildquelle: SRF.
-
Bild 6 von 7. Vor dem Spital Wattwil wurden zwei grosse Sanitätszelte aufgebaut. Innen sind sie wie mobile Spitäler eingerichtet: Betten, Instrumente und die wichtigsten Medikamente. Bildquelle: SRF.
-
Bild 7 von 7. Bataillonsarzt Pascal Baschung überwacht die Übung in Wattwil. Er untersucht den Patienten und instruiert die Sanitäter. Bildquelle: SRF.
Das Katastrophenhilfebataillon 23 übt seit Sonntagnacht im Toggenburg den Notfalleinsatz. Dazu gehören alle Ostschweizer Kantone. Das Szenario: Ein Erdbeben mit der Stärke 6,1. Das Militär trainiert dabei nicht nur die Unterstützung der Bevölkerung im Katastrophenfall, sie errichtet auch Nachhaltiges. So helfen die Soldaten beim Bau des Baumwipfelpfades in Mogelsberg, bauen im Hemberg den alten Skilift ab und sprengen in Wattwil eine beschädigte Staumauer weg.
Das Szenario sei weniger wichtig. Wichtig sei die Krisenbewältigung und dass die Soldaten gefordert sind, so Divisionär Hans-Peter Kellerhals, Leiter der Territorialregion 4. «Schwere Baugeräte standen im Einsatz, wir entfernten Trümmer, wir machten Wassertransporte und wir bauten Brücken. Dies sind alles Fähigkeiten, welche auch bei einem Bergsturz wie in Bondo benötigt würden oder auch bei einem Hochwasser.»