Im Juni 2027 ist es so weit: «Shrek» kommt wieder auf die Leinwand. Die Drillinge von Fiona und Shrek sind jetzt Teenager. Doch der neue Teaser löst nicht nur Spannung für den Film aus – viele Fans sind alles andere als begeistert:
Die neuen Szenen würden aussehen, als wären sie von künstlicher Intelligenz generiert worden, so der Tenor. Viele Fans meinen, der Film sieht sehr generisch aus:
Die neue Animation soll nicht mehr dieselben Gefühle auslösen, und die geliebten Charaktere haben ihr ursprüngliches Aussehen und damit auch ihre Identität verloren. Dass das Internet enttäuscht ist, könnte gar als Untertreibung gesehen werden:
Doch dieser «Backlash» ist nicht neu. Schon nach dem ersten Teaser hagelte es Kritik an dem Animationsstil. So stark, dass die Veröffentlichung des Films verschoben wurde – offenbar, um noch einmal nachzubessern. Auf Tiktok finden sich dazu auch pingelig genaue Analysen:
Für die Verzögerung soll aber nicht nur eine Verbesserung der Animation verantwortlich sein: Eine weitere Theorie besagt, dass das Internet die Handlungen schon vorhersehen konnte und der Plot neu geschrieben werden musste:
Im Teaser wird klar: Shreks und Fionas Tochter Felicia fühlt sich im Sumpf nicht mehr wohl und rennt weg. Shrek, der beschützende Vater, Fiona, die Brüder und der Esel wollen ihr hinterher - und begeben sich auf ein erneutes Abenteuer. Diese Handlung konnten sich viele Fans schon herleiten:
Das geht so weit, dass bereits Sätze und ganze Konversationen vorhergesagt werden:
Am stärksten ins Rampenlicht gerückt werden aber die Söhne von Fiona und Shrek – Fergus und Farkle, zwei der Drillinge. Sie werden mit «jedem Typen auf Tiktok» verglichen. Die weitverbreitete «Brokkoli»-Frisur mache es aus:
Lo'ak, ein Character aus dem neusten «Avatar»-Teil, hat übrigens fast die gleiche Frisur:
Sogar Kane Parsons, der 20-jährige Regisseur des neuen Films «Backrooms», wird in die Vergleiche mit hineingezogen:
Ob die Vergleiche gut oder schlecht sind, muss jede Person selbst entscheiden. Denn die Animationsfiguren sind immer noch Oger:
Auch Fiona, Prinzessin und Shreks Ehefrau bekommt ihr Fett weg. Anders als der titelgebende Oger scheint es, als wäre sie kaum gealtert. Es wird daher gemutmasst, dass sie mit dem Gewinn der letzten Filme gleich mehrere Schönheitsoperationen durchführen liess:
Wegen der ganzen Veränderungen trauern viele Fans den alten Filmen nach. Es herrscht pure Nostalgie um die alte Ästhetik:
Trotzdem werden sich wohl die Kinosäle im Juni 2027 füllen. Nicht nur mit Kindern, sondern auch mit vielen Erwachsenen, die bereits die ersten Teile erlebt haben:
Eine eigene Meinung zur neuen Animation kann sich am Ende jede Person selbst bilden.