Ein mit einem GPS-Sender ausgestatteter Wolf soll bei seinen ausgedehnten Wanderungen durch die halbe Schweiz den Vierwaldstättersee durchschwommen haben. Dies berichtet die Stiftung Kora, welche die Bewegungen des Wolfs verfolgt.
Es hat sich um eine Strecke von rund 1.5 Kilometer gehandelt und das bei Wassertemperaturen von 5 Grad Celsius, wie Kora schreibt. Die Beobachtung des schwimmenden Wolfs ist gemäss Bericht in der Schweiz einmalig. Sie zeige, wie wertvoll das Sammeln von Bewegungsdaten sei.
Verletzter Kormoran bittet in Notfall um Hilfe
In Bremen besuchte ein ungewöhnlicher Patient die Notaufnahme des Klinikums Links der Weser. Ein verletzter Kormoran klopfte mit seinem Schnabel an die Tür. Im Schnabel des Vogels steckte ein dreifacher Angelhaken.
Das Spitalpersonal hat die Feuerwehr alarmiert. Ihnen gelang es schliesslich, den Angelhaken zu entfernen und den Kormoran wieder in die Freiheit zu entlassen.
Affe überlebt dank Ikea-Plüschtier
Im Ichikawa City Zoo in Tokio erwärmte der kleine Affe Punch mit seinem Orang-Utan-Kuscheltier die Herzen des Internets. Der sechs Monate alte japanische Makake wurde von seiner Mutter nach der Geburt abgelehnt und dem Zoopersonal überlassen. Mit seinem neuen Freund, einem Ikea-Affen, ging er in den Sozialen Medien viral.
Seit Januar arbeitet das Zoopersonal nach und nach an der Integration des Baby-Affen in die Gruppe auf dem Affenberg des Zoos.
Hund läuft bei Olympia ins Ziel
Ein Tschechoslowakischer Wolfshund namens Nazgul sorgte bei den Olympischen Winterspielen 2026 für Aufsehen, als er während der Team-Sprint-Qualifikation der Langläuferinnen auf die Strecke lief.
Der Hund, der in der Nähe der olympischen Loipen in Tesero zu Hause ist, verfolgte die griechische Athletin Konstantina Charalampidou und die kroatische Athletin Tena Hadzic bis ins Ziel. Obwohl Nazgul nervös war und nicht sofort eingefangen werden konnte, wurde er schnell von den Rennverantwortlichen aus dem Skistadion gebracht.
Riesenechsen erobern Grossstadt-Dschungel Bangkok
Ein zwei Meter langer Bindenwaran tapst bedächtig über den Asphalt und lässt immer wieder seine gespaltene, dunkle Zunge hervorschnellen. Warane bevölkern schon seit vielen Millionen Jahren den Planeten. In Bangkoks Kanälen, den Khlongs, leben Schätzungen zufolge Tausende Exemplare der Spezies Varanus salvator – allein im Lumphini-Park dürften es Hunderte sein.
«Die Bestandsdichte rund um Bangkok ist deutlich höher als in natürlichen Lebensräumen», erläutert der Reptilienexperte Michael Cota von Thailands National Science Museum. Das liege am grossen Nahrungsangebot.