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WM-Final verpasst? Was abseits des Spielfelds für Furore sorgte

Trump crasht erneut das Siegerfoto, Paredes tickt total aus und Ronaldinho und Ronaldo fahren Madonna ins Stadion.

Trump crasht erneut das Siegerfoto: Fifa-Chef Gianni Infantino übergab zusammen mit US-Präsident Donald Trump um 18:43 Uhr Ortszeit den WM-Pokal an das Siegerteam Spanien. Als Trump mit Infantino den Rasen betrat, gab es ein Pfeifkonzert. Der US-Präsident schien die Bühne kaum verlassen zu wollen. Obwohl ihn Infantino dezent am Arm von der Bühne führen wollte, liess Trump es sich nicht nehmen, am Rand des Siegerfotos zu posieren. Zu reden gab die Bemerkung des Kommentators Oliver Schmidt beim ZDF. Als Infantino und Trump erstmals eingeblendet wurden beim Final, sagte er: «Und da ist der US-Präsident und sein Telefonjoker, rechts, sein Lakai: Gianni Infantino.»

Paredes tickt total aus: Beim argentinischen Spieler Leandro Paredes brannten nach dem Schlusspfiff komplett die Sicherungen durch. Gleich zwei Spanien-Stars griff der Argentinier tätlich an. Zuerst packt Paredes den Spanier Eric Garcia am Hals, dann griff er Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Der Schiedsrichter zeigte Paredes folgerichtig die rote Karte. SRF-Kommentator Sascha Ruefer sagte dazu lapidar: «Ein ganz schlimmer Spieler.» Paredes war bereits in den anderen WM-Spielen aufgrund seiner teils überharten Spielweise negativ aufgefallen.

Spanien gewinnt WM-Final 2026

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Spanien ist Fussball-Weltmeister. Die Iberer schlagen Argentinien nach Verlängerung dank eines Tores von Ferran Torres in der 106. Minute mit 1:0. Es ist der zweite WM-Titel für die «La Roja» in der Geschichte.

Cucurella und das neue Tattoo: Die Haare bleiben dran, aber es gibt ein neues Tattoo. Der spanische Verteidiger Marc Cucurella hatte vor dem Turnier angekündigt, sich bei einem WM-Titel das Gesicht von Trainer Luis de la Fuente tätowieren zu lassen. Nach dem Spiel verriet er, dass er sein Versprechen einhalten werde. «Wir haben einen langen Heimflug, vielleicht gibt es ein paar Vorschläge. Ich werde darüber nachdenken und es dann hinter mich bringen», sagte der frischgebackene Weltmeister.

Ein Mann im Anzug schüttelt die Hand eines Fussballspielers im roten Trikot auf dem Spielfeld.
Legende: Marc Cucurella (rechts) will sich nach dem WM-Triumph das Konterfei von Trainer Luis de la Fuente (links) tätowieren lassen. Wie das wohl aussehen wird? Keystone/MOHAMED MESSARA


Brasilien-Legenden chauffieren Madonna zur Halbzeitshow
: Erstmals in der Geschichte gab es im Final der Fussball-WM eine Halbzeitshow. Die Pause dauerte 27 Minuten anstatt der obligaten 15 Minuten, was viele Fussballfans erzürnte. Was ebenfalls für Staunen sorgte, war die Show von Musik-Star Madonna, welche sich von den brasilianischen Fussball-Legenden Ronaldo und Ronaldinho durch die Katakomben ins Stadion fahren liess und dabei ihren Hit «Music» sang. SRF-Experte Mladen Petric sagte im Studio leicht ironisch: «Das ganze Bild meiner beiden Idole wurde zerstört. Jetzt habe ich sie nur noch so vor Augen. Da ist etwas kaputt gegangen.»

Trump trifft auf Rivalen: Zum ersten Mal an dieser Weltmeisterschaft war US-Präsident Donald Trump im Stadion. Auf den Rängen traf er auch auf den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez. Mit diesem führt Trump seit Wochen einen Streit, weil Spanien den Krieg der USA und Israels gegen den Iran strikt ablehnt. Vor dem Anpfiff kam es nun zu einem überraschend freundlichen Händedruck. Trump erklärte, er habe mit dem spanischen Ministerpräsidenten gesprochen und betonte, es gäbe «keine Spannungen» zwischen ihnen. Argentiniens Präsident Javier Milei übrigens hatte den Final aus Aberglauben nicht im Stadion verfolgt.

Mehrere Personen hinter einer Glasscheibe, die Hände schütteln.
Legende: Donald Trump (links) und Petro Sanchez reichen sich vor dem WM-Final freundlich die Hand. Keystone/WILL OLIVER

Die Tränen von Messi und Scaloni: Zuerst vergoss Argentiniens Fussballikone Lionel Messi nach der Finalniederlage auf dem Rasen bittere Tränen – im Anschluss war auch der Trainer Lionel Scaloni untröstlich. Argentiniens Trainer brach seine Pressekonferenz unter Tränen ab. «Es ist sehr schmerzhaft, es tut mir sehr leid», sagte der Coach heftig weinend und eilte von der Bühne.

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SRF 4 News, 20.7.2026, 0 Uhr ; 

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