Die Frage, wer im politischen System wen und in welchem Ausmass finanziert, sorgt in der Schweiz immer wieder für Zündstoff. Der «Subventionskanton» Graubünden steht immer wieder im Fokus der Diskussion.
Das Wirtschaftsforum des Kantons wollte es genau wissen. Es hat eine Studie zur «wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Graubündens» gemacht. Die Studie besagt, dass Graubünden beispielsweise im Jahr 2010 satte 520 Millionen Franken an Subventionen bezogen hat.
Diese Zahl war für den Studienmacher Peder Plaz keine Überraschung. Überraschend waren für ihn andere Faktoren. Zum Beispiel habe man ausgerechnet, dass die Gemeinde St.Moritz mehr Geld bezahle als sie bekomme. Eine weitere Erkenntnis der Studie sei die Tatsache, dass Chur und das Rheintal weniger wirtschaftsstark seien als bis anhin angenommen, sagt Plaz im Gespräch mit dem «Regionaljournal» von Radio SRF.