Man merkt dem Churer Stadtarchitekten Peter Göldi an: Er ist verblüfft ob dem Stadtplanungsprozess, den er und sein Team angestossen haben. Nach einer ersten Runde mit 150 Churerinnen und Churern diskutierten vergangenen Freitag noch rund 60 Leute über die Zukunft des Quartiers «Chur West».
Dabei ging es darum, die Ideen aus der ersten Runde zu konkretisieren. Wie Peter Göldi im Interview erzählt, überraschte ihn das Interesse in der Bevölkerung für Genossenschaftsbau. Eine Knacknuss für die Stadt, denn gebaut werden soll von privaten Investoren. «Wir haben die Büchse der Pandora geöffnet», meint dazu der Stadtarchitekt. Durch den Mitwirkungsprozess kämen neue Ideen auf den Tisch. Doch dies habe man auch gewollt. Bis im Sommer sollen die Leitplanken für das neue Quartier definiert sein.