- Über 100 Rettungskräfte aus Deutschland und der Schweiz haben sich in der Nacht auf Freitag an einer Suchaktion beteiligt. Im Einsatz waren auch Schiffe und ein Hubschrauber.
- Gesucht wurde nach einem Mann, der wahrscheinlich im Rhein schwimmen war. Vermisst wird auch ein zweiter Mann, der den anderen retten wollte.
- Nachdem die grosse Suchaktion in der Nacht eingestellt wurde, wird sie am Freitag mit einem Boot fortgesetzt.
Noch ist unklar, was genau passiert ist. Laut dem zuständigen Polizeipräsidium Freiburg haben Augenzeugen berichtet, dass ein junger Mann in den Rhein gesprungen ist. Er soll seinen Freund gesucht haben, der verschwunden war. Der junge Mann selbst schwamm dem Ufer nach, bis er plötzlich nicht mehr gesehen wurde.
Der Vorfall hat sich um etwa 22:20 Uhr am Rheinufer von Bad Säckingen ereignet, unmittelbar an der Schweizer Grenze. Die Rettungskräfte begannen umgehend mit der Suche. Über 100 Personen waren im Einsatz, neben den deutschen Einsatzkräften auch die Aargauer Kantonspolizei und die Schweizer Grenzwache. Auch ein Hubschrauber half bei der Suche.
Persönliche Gegenstände gefunden
Genutzt hat es nichts. Nachts um ein Uhr wurde die Suche eingestellt. Gefunden wurden am Rheinufer jedoch die persönlichen Gegenstände eines 24-jährigen Mannes. Es handle sich höchstwahrscheinlich um Dinge des einen vermissten Schwimmers, heisst es in einer Mitteilung der deutschen Polizei.
Am Freitag sei nun nur noch ein Boot der Wasserschutzpolizei im Einsatz, erklärt der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Freiburg gegenüber SRF. Es gebe kaum noch Hoffnung, die jungen Männer lebend zu bergen.