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Mauerbau an der Grenze 10 Fakten zur Einwanderung und Kriminalität in den USA

Legende: Video Donald Trump macht ernst mit dem Mauerbau abspielen. Laufzeit 5:19 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.01.2017.

Mit einer Mauer an der Grenze zu Mexiko will US-Präsident Donald Trump die illegale Einwanderung und den Drogenschmuggel stoppen. Experten halten die Mauer für teuer und ineffektiv. Mexikos Staatschef Enrique Peña Nieto kritisiert die Pläne des US-Präsidenten scharf.

Das sind die Fakten zu Mauer und Einwanderung:

1. Auf rund einem Drittel der 3200 Kilometer langen Grenze gibt es bereits Grenzzäune. Die nicht gesicherten Abschnitte liegen meist in unzugänglichen Gebieten. Wüsten, Flüsse und Gebirge machen illegale Grenzübertritte dort ohnehin schwierig.

2. Der Grossteil der Drogen wird nicht über die grüne Grenze, sondern in Autos über reguläre Grenzübergänge oder versteckt in Containern über Häfen in die USA geschmuggelt.

3. Die Grenze zwischen den USA und Mexiko gilt als die verkehrsreichste der Welt. Täglich passieren eine Million Menschen und etwa 437'000 Fahrzeuge die Grenze.

4. Die Zahl der an der US-Grenze aufgegriffenen illegalen Einwanderer war zuletzt so niedrig wie seit Anfang der 1970er Jahre nicht mehr.

5. In den USA leben Schätzungen zufolge rund elf Millionen Migranten ohne Aufenthaltsberechtigung. Etwa die Hälfte sind Mexikaner.

6. Einwanderer begehen weniger Gewaltverbrechen als US-Bürger ohne Migrationshintergrund.

7. Einwanderer zahlen mehr Steuern als sie staatliche Hilfsleistungen empfangen.

8. 80 Prozent der aus den USA abgeschobenen Migranten wurden lediglich Verstösse gegen das Einwanderungsgesetz oder leichte Vergehen vorgeworfen.

9. Mexiko unterstützt die USA beim Kampf gegen illegale Einwanderung. Im Haushaltsjahr 2016 nahmen die mexikanischen Behörden über 150'000 illegale Migranten aus Mittelamerika fest.

10. Die Netto-Einwanderung aus Mexiko in die USA ist bereits seit Jahren negativ.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Mexiko bzw. ganz Mittel- und Südamerika muss seine Hausaufgaben endlich machen. Korruption und Kriminalität bekämpfen, Bildung verbessern und Arbeitsplätze schaffen. Das wollen sicher auch die Menschen dort. Und die Europäer kriegen wegen D. Trump fast die Krise. Dabei bekommen sie von D. Trump lediglich gnadenlos den Spiegel vorgehalten.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Trump ist wie alle 44 Präsidenten vorher, die wahren Problem der USA wurden von keinem Präsidenten in Angriff genommen, das miserabel "Bildungssystem" ! Mit einem bessern Bildungssystem könnte man viele Probleme beheben, doch der Profit der oberen 1000 in den USA wird durch ein schlechtes Bildungssystem erwirtschaftet. Es ist Ami Politik das man ein Grossteil der Bürger von Bildung fernhält. So hat man eine Elite. Währe Trump ehrlich, dann würde Er die Menschen mit besserer Bildung versorgen.
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  • Kommentar von Ilse König (königin)
    Ohne Mexikanischen Arbeitern würde inn Florida fast gar nichts mehr funktionieren. Ob legal oder illegal eingereist, spielt gar keine Rolle. Fakt bleibt, dass ohne die Mithilfe dieser Menschen in vielen Dienstleistungssektoren zum Erliegen käme.
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