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Es wird immer wärmer 2016 bricht Temperaturrekord

Zum dritten Mal in Folge haben die globalen Temperaturen im Jahr 2016 einen neuen Höchstwert erreicht.

Legende: Audio «2016 war erneut das wärmste Jahr, das je gemessen wurde» abspielen. Laufzeit 01:22 Minuten.
01:22 min, aus Heute um Vier vom 18.01.2017.
  • Die globalen Temperaturen sind im Jahr 2016 zum dritten Mal in Folge auf einen neuen Höchstwert geklettert.
  • Im Schnitt lagen sie 0,94 Grad Celsius über dem Temperaturdurchschnitt des 20. Jahrhunderts von 13,9 Grad.
  • Damit ist 2016 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1880.
  • Das zeigen Zahlen der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde der USA (Noaa) sowie der Weltraumbehörde Nasa.

Auch die UNO-Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf informierte über das erneute Rekordjahr. Sie verwies auf die Rekordtemperaturen an den Erdpolen. Die Arktis erwärme sich zwei Mal so rasch wie der globale Durchschnitt, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas.

Wir erwarten nicht in jedem Jahr einen neuen Rekord, aber der Trend zur Erwärmung zeigt sich klar.
Autor: Gavin SchmidtNasa

Die Rekord-Durchschnittstemperaturen über Ozeanen und Festland im vergangenen Jahr seien durch mehrere Einflüsse entstanden, so Nasa und Noaa: Einerseits seien menschengemachte Treibhausgase verantwortlich. Andererseits aber auch das Naturphänomen El Niño, das Wärme des Pazifischen Ozeans abgegeben habe. «Wir erwarten nicht in jedem Jahr einen neuen Rekord», erklärte Gavin Schmidt von Nasa. «Aber der langfristige Trend zur Erwärmung zeigt sich klar.»

Das Jahr 2017 dürfte vorausssichtlich kühler ausfallen, weil El Niño weniger stark wirkt, obwohl sich weiterhin Treibhausgase in der Atmosphäre ansammeln. Hauptverursacher sind dabei vorallem die Industrienationen China und USA.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Klaus Kreuter (Klaus Kreuter)
    Nehmen wir doch einfach nur zur Kenntnis dass es KLimaveränderungen immer gegeben hat. Aktivisten verdienen heute Geld damit ständig irgendwelche UNwahrheiten und/oder Horrormeldungen zu publizieren. Die Natur lässt sich nicht, anders als der Mensch, manipulieren.
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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Die Klimadiskussion ist eine Überheblichkeit der Wissenschaft. Die grad mal 150 Jahre Messerfahrung sind nicht mal ein Fliegenschiss auf dem erdgeschichtlichen Zeitstrahl. Aber die Wissenschaft tut so, als könnte sie die Erwärmung locker daraus herleiten. Aus 150 Jährchen! Die Erde kaltete aber schon 1000x ab und erwärmte sich schon 1000x. Mal langsam, mal blitzartig. Das kleine Menschlein kann zwar viel Unheil anrichten, aber das gesamte Weltklima aus den Fugen bringen…Nein.
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    1. Antwort von Thomas Leu (tleu)
      @ Achim Frill: Wenn Sie glauben, Sie wissen es besser als 99.9% der besten Wissenschaftler der Welt, dann liefern Sie die Beweise und publizieren diese in einem renomierten internationalen Journal. Wir wären alle froh, Sie hätten, entgegen dem common sense, Recht.
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    2. Antwort von Achim Frill (Afri)
      Leu, jeder dahergelaufene Forscher kann sich "Wissenschaftler" nennen. Der Begriff ist nicht geschützt. Das Problem ist, dass wir eben diesen "Besten" gedankenlos aus der Hand fressen, und ihnen einfach alles glauben, was sie erzählen. Egal von wem sie bezahlt werden, egal welcher Philosophie sie nachrennen. Es wäre gut, wir würden einfach mal wieder den gesunden Menschenverstand einschalten. Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird.
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    3. Antwort von Thomas Leu (tleu)
      @ Achim Frill: Leider reicht der gesunde Menschenverstand nicht immer aus. Ich nehme an, Sie fahren Auto, steigen in ein Flugzeug und haben ein Smartphone, obwohl Sie nur einen Bruchteil davon verstehen. All dies wurde von Wissenschaftern und Ingenieuren entwickelt. So ist es auch mit den Naturwissenschaften. Einfach negieren, was man nicht versteht ist keine Strategie. Die Welt ist komplexer.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Traurig aber wahr, kommt noch dazu, dass gewissenlose Autobauer die Bemühungen der Staaten, besseres Klima zu bekommen vieles wieder zunichte machen. Der Preis wird für die Menschheit unglaublich teuer werden. Die Welt ist an einem Scheidepunkt angelangt, Sein oder nicht Sein, das ist die Frage welche wir stellen müssen.
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