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International 234 Mädchen und Frauen in Nigeria befreit

Die Armee des Landes hat mehrere hundert Geiseln aus der Gewalt der Terrormiliz Boko Haram gerettet. Diese wurden von den Geiselnehmern offenbar als menschliche Schutzschilde benutzt.

Ein nigerianischer Soldat und junge Frauen mit Kindern
Legende: Bereits vor einigen Tagen hatte die nigerianische Armee viele Geiseln – vor allem Frauen und Kinder – befreit. Reuters

In Nigeria seien weitere 234 Mädchen und Frauen aus der Gewalt der Terrormiliz Boko Haram befreit worden, teilte die nigerianische Armee mit. Truppen hätten die Frauen und Kinder aus einem Wald im Nordosten des Landes gerettet.

Damit habe die Armee alleine diese Woche mehr als 677 Geiseln der Terrormiliz befreit. Nach Luftangriffen seien Bodentruppen zum Kampf in den Lagern der Sambisa-Wälder eingesetzt worden. Die Wälder gelten als eine der letzten starken Bastionen der islamistischen Extremisten.

Frauen als menschliche Schutzschilde missbraucht

Laut mancher Berichte hätten die gefangenen Frauen gegen die herannahenden Militärtruppen gekämpft. Boko Haram habe sie als bewaffnete menschliche Schutzschilde benutzt, hiess es.

Boko Haram hat in seiner über sechsjährigen Rebellion unzählige Frauen, Männer und Kinder gewaltsam entführt und als Geiseln genommen. Die genaue Anzahl ist unbekannt.

3 Kommentare

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  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    Nigeria hat sich nach Entdeckung von Öl gewandelt. Die wirtschaftl. Bedeutung der Landwirtschaft ist gering, Gewinnung von Öl, Diamanten und anderen lohnenden Rohstoffen hat Industrien angezogen. Die enormen Gewinne zog aus ganz Afrika/dem Westen Leute an. Auch die Abfallentsorgung von ausländischem Müll ist eine Sparte. Das führte zu grossen sozialen Unruhen, da Korruption weit verbreitet ist. Wenig Reiche, viele arme Menschen. Die Schwächsten sind wie oft Frauen, vor allem im islam. Norden.
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  • Kommentar von Michelle Frick, Triesen
    Mir sind die tränen gekommen, als ich diese nachricht hörte. Endlich mal eine gute nachricht. Diese armen frauen mussten sehr viel schlimmes durchmachen. Ich wünsche ihnen nur das beste und viel kraft um diese schlimmen erlebnisse zu verkraften.
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  • Kommentar von M. Hediger, Aarau
    Endlich mal eine gute Nachricht! Alles dreht sich nur um die Bootsflüchtlinge, dabei leiden die entführten Mädchen mehr und niemanden interessierts
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