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International 900 Flüchtlinge im Mittelmeer aufgegriffen

Die aus Nordafrika stammenden Flüchtlinge sind in italienische Häfen gebracht worden. In einem der überfüllten Boote entdeckte man eine Leiche. Über die genaue Nationalität der Geretteten liegen noch keine Angaben vor.

Flüchtlinge steigen die Leiter hoch. Das Deck des Flüchtlingsschiffs ist übersät mit Kleider und Abfällen.
Legende: Flüchtlinge aus Nordafrika steigen in ein Schiff der Küstenwache. Das Foto stammt vom 15. Mai. Reuters

An drei verschiedenen Stellen im Mittelmeer wurden die Flüchtlinge gesichtet und gerettet. Bei der Rettungsaktion waren die italienische Küstenwache und ein französisches Boot der EU-Grenzschutzmission «Triton» beteiligt. Die Personen wurden bereits am Mittwoch aufgegriffen und in italienische Häfen gebracht.

In einem der überfüllten Schiffe wurde eine Leiche geborgen. Über die Herkunft der Geretteten ist noch nichts bekannt.

Allein in diesem Jahr haben rund 62'500 Flüchtlinge über den Seeweg europäische Länder erreicht. UN-Schätzungen zufolge kamen dabei etwa 1800 Menschen ums Leben. Viele der Flüchtlinge brechen mit Schleuserbooten in Libyen auf. Die EU hat zuletzt einen Militäreinsatz gegen Schleuser im Mittelmeer auf den Weg gebracht.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von L.Leuenberger, Zürich
    Eine Migration, die durch kriminelle Schlepperbanden organisiert ist und rechtswidrigen Menschenhandel fördert darf man moralisch oder finanziell nicht mehr unterstützen. Wenn EU und Italien weiterhin Flüchtlingsverfahren eröffnen, welche zum grössten Teil Wirtschaftsflüchtlinge illegal ins Land bringen, stürzen sie Europa und Afrika ins Verderben. Konsequente Rückführungen nach Afrika, nach einer 5 tägigen Erholung. Friedenstruppen, richtige Entwicklungshilfe etc, keine Parallelgesellschaften
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  • Kommentar von Dario Müller, Bern
    Das normalste der Welt? Den Zustand, den Sie zu beschreiben versuchten, gibt es nirgends. Etwas, das es nirgends gibt, kann nicht das Normalste der Welt sein. Einfache Logik. Zudem ist es sehr einfach und egozentrisch, von anderen etwas zu verlangen, aber selbst will man es nicht. 'Hauptsache alle anderen, aber nicht ich.' Sind das Ihre Schweizer-Werte? Und zum Schluss noch einen Hinweis zu Ihrer harten Hand: Wissen Sie, wo es eine harte Hand gibt? Richtig, in Nordkorea. Wollen Sie dorthin?
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  • Kommentar von Sven Maurer, Schaffhausen
    Verteilt sie wo ihr wollt und achtet auf eine 100% Integration. Aber nicht bei uns! Die Schweiz muss erst mal auf 8mio brauchbare Menschen zurückgebaut werden. Ich will 0 Status hier, Null Gedränge im Zug, Null Menschenaufläufe in den Städten etc. Gesund für die Lebensqualität und die Natur! Gesund schrumpfen und aufräumen: keine Diebe mehr, keine Abfallsünder, keine Einbrecher und keine sozial Schmarotzer. Klingt doch wie das normalste der Welt! Ein Traum? Extrem harte Hand und es würde gehen!!
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    1. Antwort von Erwin Jenni, Ottikon
      @Maurer: Bravo, sie bringen es exakt auf den Punkt! Nur machen hier unsere Politiker nicht mit! Alle die weiter von Aufnahme und Menschenrechten schwafeln sollte man in ein Boot setzen - one way - nach Nordafrika!
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    2. Antwort von Stefan Faes, SG
      Genau so, Herr Jenni. Wer anders denkt gehört ausgeschafft! Wir könnten diese Falschdenker auch in Lagern zu Umerziehung und Zwangsarbeit verdonnern. Selber schuld, wer an so was wie "Menschenrechte" glaubt. Gabs alles schon. Hat immer super funktioniert.
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