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International Ägyptens Ex-Präsident soll für Fremde spioniert haben

Mohammed Mursi, Ägyptens ehemaliger Präsident, soll sich auch wegen Spionage und Vorbereitung von Terrorakten vor Gericht verantworten. Mursi wurde im Juli abgesetzt.

Mohammed Mursi, wie er zur Seite blickt. Er trägt Anzug und Brille.
Legende: Soll spioniert und Terrorakte vorbereitet haben: Mohammed Mursi. Keystone

Mohammed Mursi, Ägyptens Ex-Präsident soll nicht nur zum Mord von Demonstranten angestachelt und Terrorakte vorbereitet haben: Die ägyptische Staatsanwalt bezichtigt ihn jetzt auch, für ausländische Organisationen spioniert haben. Dies schreibt die Nachrichtenagentur Mena. Mursi steht seit November vor Gericht.

Die Organisationen hätten Terrorakte in Ägypten vorbereiten wollen. Offenbar bezieht sich die Staatsanwaltschaft dabei auf den Vorwurf, dass Mursi und anderen islamischen Fundamentalisten 2011 der Ausbruch aus dem Gefängnis gelang.

Die Ermittler gehen davon aus, dass islamistische Gruppierungen von Palästinensern und Libanesen die Gefängnisausbrüche organisierten.

In dem Anfang November eingeleiteten Prozess geht es um Anstachelung zum Mord an sieben Demonstranten während der Mursi-Proteste 2012. In diesem Verfahren stehen zugleich 14 Gefolgsleute Mursis vor Gericht. Beim künftigen Verfahren sollen sich 35 weitere Angeklagte verantworten.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Amira Salem, Zürich
    Präsident Mursi ist vo den Putschisten entführt worden. weder die uno, seine Familie nocht seine Anwälte ihm beduchen können. das ganze ist eine Art rachejustitz, denn ist für Tod von 6 000 Personen, die seit dem Putsch ums leben kammen ist keiner zu Rechenschaft gezogen.
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    1. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @Amira Salem: Das ist eine interne Angelegenheit von Aegypten und wir können uns dazu kaum äussern, da eine neutrale Betrachtung der aktuellen Situation in diesem Land kaum möglich erscheint. Offenbar fehlt aber in praktisch allen Ländern des Nahen und Mittleren Osten ein Demokratieverständnis das den Namen auch verdient. Das wird aber noch viele Jahre dauern bis es soweit ist. Ganz wichtig wäre auch das Wort Toleranz! welches von allen Akteuren zu beherzigen ist.
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    2. Antwort von Amira Salem, Zürich
      @Harald Girschweiler, putsch und Menschenrechtsverletzungen sind keine interne Angelegenheit, die Welt ist ein kleines Dorf . Das Geschehen in einem Land beeinflusst andere Länder . Man soll auch erklären was im Bericht fehlt. Wäre das Thema interne Angelegenheit, dann hätten sich SFR & SDA nicht dafür interessiert auch hätten Sie die Meldung nicht gelesen.
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