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Alice Weidel dementiert AfD-Kandidatin soll Asylbewerberin schwarz beschäftigt haben

Alice Weidel.
Legende: AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel steht massiv in der Kritik. Keystone
  • Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel hat einem Zeitungsbericht zufolge an ihrem Schweizer Wohnsitz in Biel eine Asylbewerberin aus Syrien schwarz für sich arbeiten lassen.
  • Die «Zeit» berichtete am Mittwoch vorab aus ihrer neuen Ausgabe, 2015 habe eine Studentin der Islamwissenschaften für die Politikerin gearbeitet, die dann den Job an die Frau aus Syrien weitergeben habe.
  • Diese soll auch dabei gewesen sein, als Weidel mit ihrer Familie im Herbst 2016 in eine Eigentumswohnung umgezogen sei.

Das Gehalt soll Weidel den Frauen bar auf die Hand bezahlt haben, es habe weder einen Anstellungsvertrag noch eine Rechnung gegeben, heisst es in dem Bericht weiter. Die Vergütung habe 25 Franken pro Stunde betragen, was für Schweizer Verhältnisse üblich sei. Auf Facebook veröffentliche Weidel dann eine Klarstellung.

Die AfD erklärte, «die Verdachtsäusserung, Alice Weidel habe eine Asylbewerberin schwarz für sich arbeiten lassen ist falsch.» Weidel habe zu keinem Zeitpunkt eine Asylbewerberin angestellt, für sich arbeiten lassen oder an diese eine Vergütung bezahlt. Eine Barzahlung an Haushaltshilfen sei zudem nach Schweizer Recht völlig legal. Weidel selbst wollte sich auf Reuters-Anfrage nicht zu den Vorwürfen äussern.

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63 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Christian Lüth, Sprecher der AfD, wies darauf hin, dass Löhne für Hausangestellte unter 750 Franken steuerfrei seien und nicht bei der „kantonalen Ausgleichskasse angemeldet werden“ müssten. Die Studentin der Islamwissenschaft betonte jedoch gegenüber der Zeit, dass sie mehr als 750 Franken im Jahr verdient habe. Dies sei dann auch bar ausgezahlt worden.(wiki)
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Die "Studentin der Islamwissenschaften" ???, schon mal die Sure 3.28 (glaube ich) auch gelesen ???
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  • Kommentar von Michael Räumelt (Monte Verita)
    ...und CDU Schäuble mit seiner Schwarzgeldaffäre ist Finanzminister geworden ..... Die "Medienclowns" merken wirklich nichts mehr.
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Interessant ist, dass alles was nicht Mutti-Partei, SPD oder Grün ist, von den Deutschen Medien heruntergebasht wird, was nur geht. Wenn wir jeden Deutschen Politiker, der je im Leben jemanden schwarz beschäftigt hat, vom Amt suspendieren würden, hätte Deutschland keine Politiker mehr. Egal ob Linke, Grüne, SPD, Mutti-Partei oder CSU etc. Übrigens Frau Weidel: Haushaltshilfen bar bezahlen geht auch in der Schweiz nur, wenn in der Barzahlung die Sozialkosten berücksichtigt und abgerechnet werden.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Das ist nicht Interessant Herr Ducrey, sondern entspricht einer gewissen Logik. In Deutschland haben ein paar Verlagshäuser mit Ihren Familien das sagen, so zum Beispiel Springer oder Burde, vergessen wir dabei auch nicht die Bertelsmanns, von denen viele Studien veröffentlicht werden. Diese Familien bestimmt mit Daumen runter oder oben die Politik. Das sie aber den braune AFD in die Ecke stelle findet auch meine Zustimmung. Bei der AFD sind nicht alle Nazis, manche sind einfach auch nur blöd.
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    2. Antwort von Serena Gnabry (SerenaG)
      " Bei der AFD sind nicht alle Nazis, manche sind einfach auch nur blöd." Der selbe Richtwert gilt dann aber sicher auch für die Grüne Partei und die SP. Der erste Teil sagen wir Ersetzt durch Linksextreme!
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