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Swiss-Sprecherin zu den Flügen
Aus 10 vor 10 vom 22.07.2014.
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International Airlines stoppen Flüge nach Tel Aviv

Wegen des Raketenbeschusses auf Tel Aviv streicht die US-Luftfahrtbehörde vorübergehend die Flüge nach Tel Aviv. Auch andere Fluggesellschaften haben nachgezogen, darunter die Lufthansa mit der Tochter Swiss.

Eine Reihe europäischer und amerikanischer Fluggesellschaften haben ihre Flüge nach Tel Aviv vorübergehend eingestellt. Zunächst untersagte die US-Luftfahrtbehörde FAA den US-Gesellschaften die Flüge zum wichtigsten Flughafen des Landes, Ben Gurion bei Tel Aviv.

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Mehrere Fluggesellschaften streichen Flüge nach Tel Aviv
01:45 min, aus HeuteMorgen vom 23.07.2014.
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Das FAA-Verbot gilt für eine Dauer von 24 Stunden. Betroffen sind Starts und Landungen von US-Maschinen. Man habe sich zu diesem Schritt nach einem Raketeneinschlag am Morgen rund 1,6 Kilometer vom Airport Ben Gurion entfernt entschieden, teilte die FAA mit.

Zahlreiche Airlines streichen Flüge

Die US-Fluglinien Delta und US Airways stoppten daraufhin ihre Flüge. Delta suspendierte ihre Israelverbindungen bis auf weiteres. Eine mit rund 300 Menschen besetzte Delta-Maschine in Richtung Tel Aviv sei nach Paris umgeleitet worden, teilte das Unternehmen mit.

Nach Delta und US Airways strich auch die zweitgrösste europäische Gesellschaft Air France bis auf weiteres alle Flüge nach Tel Aviv. Kurz darauf zog die Lufthansa nach. Die Gruppe will die Flüge ihrer Fluggesellschaften von und nach Tel Aviv für die nächsten 36 Stunden einstellen. Dies gilt auch für ihre Töchter Germanwings, Austrian Airlines und Swiss. Desweiteren zogen Air Berlin, KLM, Turkish Airlines und Air Brussels nach.

Umbuchung bei Swiss möglich

Maschine der Swiss
Legende: Keine Flüge mehr von Zürich nach Tel Aviv für die nächsten 36 Stunden. Keystone

Aus Frankfurt, Berlin, München, Zürich und Wien bietet die Lufthansa-Gruppe sieben bis zehn Flüge täglich nach Tel Aviv an. Nach Swiss-Angaben sind von Zürich aus drei Flüge betroffen. Kunden können kostenlos umbuchen oder sich den Ticketpreis erstatten lassen.

Die radikal-islamistische Hamas beschiesst Israel seit zwei Wochen massiv mit Raketen aus dem Gazastreifen. Bei der Entscheidung über die Einstellung Flüge könnte auch der mutmassliche Abschuss eines malaysischen Flugzeuges über der Ukraine eine Rolle gespielt haben.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Eveline M. Rudin-Metz , 8117 Fällanden
    Eigenartig, Ben Gurion, der wohl sicherste, mit der aufwändigsten Schutz- und Abwehrlogistik ausgestattete Flughafen der Welt unsicher? Hingegen ein ausgesprochen kriegerisches Gebiet zu überfliegen war für die Swiss und andere Europäischen Fluglinien also OK? Wenn Amerika hustet, kriegen Europäer die Erkältung. Ist Europa vielleicht auch fähig, selbständig zu agieren....vielleicht kommt's noch.
    1. Antwort von Peter Meier , 8000 Zürich
      Kein Tourist hat Lust im Landeanflug mit einem Feuerwerk von israelischen Abwehrraketen oder durch Hamas Geschosse in Palästina begrüsst zu werden. Wer andere Länder besetzt, kriegt früher oder später Ärger mit den wahren Besitzern. Die Liste der gescheiterten Besatzer ist sehr lange. Erstaunlich, dass die Israelis nicht merken wie ihnen die Zeit davonläuft und sie die wahren Verlierer sind. Durch das Schliessen des Flughafens beginnt ein Leiden, das sie mit den Palästinenser nun teilen können.
  • Kommentar von Charles Halbeisen , Bronschhofen
    Israelische Passagierflugzeuge sind mit einem Raketenabwehr-System ausgerüstet und können auch bei Raketenbeschuss starten und landen.
    1. Antwort von Eddy Dreier , Burgdorf
      Ja, und israelische Panzer sind offensichtlich ohne Visierung im Gaza unterwegs...
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Langsam wird es unheimlich auf dieser Welt.
    1. Antwort von Florian Schmid , ZH
      Diese Welt ist schon seit längerer Zeit unheimlich. Ich denke, wir realisieren dies erst langsam, weil viele Konflikte immer näher an die "wohlbehütete" Schweiz rücken. Es macht einem wirklich Sorgen...
    2. Antwort von Hadrian Han , Berner in Asien
      Das ist erst der Anfang. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Schweiz sich in die EU - alles Länder welche Freunde von uns sind - einbringt. Unser Rosinenpickerzweiglein könnte rascher abbrechen als wir denken.
    3. Antwort von O.Laube , LU
      @Hadrian Han: Wenn es innerhalb der EU nur um Freundschaft und Zusammenarbeit ginge, wären wir wahrscheinlich schon dabei.