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Blick auf das AKW Fessenheim.
Legende: Der älteste Atommeiler Frankreichs, der immer noch in Betrieb ist: Das AKW Fessenheim. Keystone
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International AKW Fessenheim und Cattenom trotz Zwischenfällen «sicher»

Die französische Atomaufsichtsbehörde hat die beiden Atomkraftwerke Fessenheim und Cattenom als sicher bewertet. Dies, obwohl es in den Anlagen 2015 mehrere Zwischenfälle gab. Die beiden Kraftwerke stehen nahe an der Schweizer Grenze.

Die französische Atomaufsichtsbehörde ASN hat die Atomkraftwerke Fessenheim und Cattenom – beide stehen nahe der Schweizer Grenze – als sicher bewertet. Nach Kontrollen könne man eine «generell zufriedenstellende Bilanz» ziehen, erklärten die Fachleute in Strassburg.

Zum diesem Schluss kamen sie trotz mehrerer Zwischenfälle im Jahr 2015: Fünf Vorfälle in Cattenom und einen in Fessenheim ordnete die ASN in ihrem Jahresbericht aber auf dem Sicherheitsniveau 1 von 7 ein. In beiden Atomkraftwerken gebe es lediglich kleinere Mängel zu beanstanden.

Deutschland verlangt Schliessung

Trotzdem sind die Anlagen ein Dorn im Auge von Frankreichs Nachbarn: Deutschland setzt sich seit langem dafür ein, dass die beiden Kernkraftwerke im Elsass und an der Mosel geschlossen werden. Fessenheim, bereits seit 1977 in Betrieb, ist das älteste laufende Atomkraftwerk Frankreichs. Deutschland kritisiert insbesondere, dass die Anlage nur über ein Sicherheitssystem für den Notfall verfügt. Standard sind heutzutage zwei.

Frankreichs Staatspräsident François Hollande hat eine Schliessung Fessenheims bis zum Ende seiner Amtszeit 2017 in Aussicht gestellt. Noch fehlt aber ein dafür notwendiger Antrag des Betreibers EDF.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Kusi Muenger  (mamung63)
    Ich glaub nicht, dass die Aussage, Fessenheim bis 2016 zu schließen, je ernst gemeint war. In der EU gilt immer noch der Vorsatz; "Eigeninteresse zuerst!"
  • Kommentar von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
    Wenn etwas sicher ist, dann dass Atomkraftwerke nicht sicher sind. Abgesehen davon sind nicht einmal die fundamentalen Probleme dieser Technologie (zb Endlagerung) ansatzweise gelöst.
  • Kommentar von Alfred Reist  (Fredi)
    Hauptsache die Schweiz stellt ihre sicheren Anlagen ab. Sicher, weil immer wieder au den neuesten Stand hochgerüstet!