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International Assange kündigt neue Enthüllungen vor Jahresende an

Wikileaks-Gründer Julian Assange hat eine Vielzahl neuer Veröffentlichungen für die kommenden Monate angekündigt. Diese würden auch die US-Wahl betreffen.

Julian Assange auf einem Foto von der Leinwand. Er trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift «truth».
Legende: Brisantes Material lieferte Julian Assange an der Video-Konferenz nicht. Das soll aber noch dieses Jahr folgen. Reuters

Wikileaks-Gründer Julian Assange plant, in den nächsten zehn Wochen jede Woche neues Material zu publizieren. Das sagte er in einer Live-Videoübertragung nach Berlin zum Anlass des zehnjährigen Bestehens der Plattform.

Auch Enthüllungen über US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wurden im Vorfeld der Veranstaltung in Aussicht gestellt. Sie blieben aber aus. «Sie müssen verstehen, dass wenn wir etwas mit Bezug zu den Vereinigten Staaten veröffentlichen wollen, wir das nicht um drei Uhr nachts machen würden», sagte Assange mit Blick auf die Ortszeit in den USA.

Wikileaks als Instrument Moskaus?

Wikileaks hatte zuvor E-Mails des Parteivorstandes von Clintons Demokraten veröffentlicht. In den USA erklärten IT-Sicherheitsexperten, dass die E-Mail-Server von Hackern mit Verbindung zu russischen Geheimdiensten geknackt worden seien.

Das brachte Wikileaks auch den Vorwurf ein, sich zum Instrument Moskaus zu machen. Assange hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    das ist mit auch klar Herr Szabo. Nur interessant, warum will er bis zur Wahl jede Woche eine Enthüllung machen und dann noch weitere bis Jahresende. Will er damit eine Neuwahl mit anderen Kandidaten erzwingen?
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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Warum diese Vorankündigung. Auf was wartet er noch? Soll die Spannung steigen? Wenn er die angeblichen Beweise hat, dann soll er die Enthüllungen jetzt auf den Tisch bringen. Oder will er aus irgend einem Grund, erst nach den Wahlen in den USA die Enthüllungen bringen.
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    1. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Verunsicherung und bluffen gehört zum politischen Spiel.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Erinnert in seiner Durchführung an den Fall DSK (ehemaliger IWF-Chef). Obwohl DSK sicherlich der grössere "Frauenbock" ist, wurde er in allen schweren Anklagepunkten in Frankreich freigesprochen. Der Vorfall in NY wurde außergerichtlich beigelegt. Folge: DSK verlor den IWF-Vorsitz. Bei dieser Operation ging es um zig Mia oder noch mehr. Der IWF kontrolliert mit seiner Politik ganze Länder und führt sie damit Gläubigern zu, die oft den Reibach machen.
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