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International Asylsuchendem Snowden gehen die Fluchtziele aus

Italien hat den Asylantrag des früheren US-Geheimdienstlers Edward Snowden abgelehnt. Auch in Frankreich ist er nicht willkommen.

Plakat pro Snowden.
Legende: Snowden hat flächendeckend Asyl beantragt. Nun gehen ihm die Optionen aus. Keystone

Die italienische Aussenministerin Emma Bonino sagte, der 30-Jährige habe nicht an den Aussengrenzen Italiens persönlich um Asyl gebeten. Aus diesem Grund müsse sein Wunsch abgelehnt werden.

Weiter auf dem Flughafen

Ähnlich klingt es aus Frankreich. Die USA seien «ein demokratisches Land mit einer unabhängigen Justiz», so Innenminister Manuel Valls. Zuvor hatten schon Deutschland, Polen, die Niederlande und weitere einen Asylantrag abgelehnt.

Der frühere Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, die Aufträge für den US-Geheimdienst NSA abwickelt, hat umfangreiche Ausspähaktionen der USA gegen Länder wie Russland und China, aber auch gegen Verbündete enthüllt. Er hält sich derzeit im
Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo auf. Er hat in mehreren Ländern Asyl beantragt. In den USA wird der Computerexperte wegen Geheimnisverrats gesucht.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von A.Käser , Zürich
    Snowden soll doch das Asylangebot von Russland annehmen.Auch in Russland gibt es schöne Gegenden.Gérard Depardieu besitzt neuerdings ebenfalls die Russische Staatsbürgerschaft.Als interessierte und interessante Person würde er sich sicher über den"multi-kulti"Zuwachs aus einem anderen Kontinent freuen.Könnte bereichernd wirken.
  • Kommentar von Franz Sterngruber , Zürich
    Ja, wir sollten uns für Ihn einsetzen. Früher oder später werden fast alle unter diesem sich etablierenden Überwachungs- und Kontrollsystem leiden.
  • Kommentar von S. Meier , Adliswil
    Sollten wir uns nicht für ihn einsetzen? Wir die Bürger von Europa? Jämmerlich wie sich die Regierungen in Europa verhalten.
    1. Antwort von Alois Wutz , Gerlafingen
      Gute Idee, aber wie will man die Bürger von Europa mobilisieren? Einen Marsch nach Moskau zum Flughafen? Dürfte schwierig werden...
    2. Antwort von Marcel Löhrer , St. Gallen
      Noch gar nicht gewusst - sind wir nun plötzlich Europäer?!
    3. Antwort von Sash , Dübendorf
      Endlich mal einer der sein leben für viele andere riskiert. Einer der Mut hat uns die Augen zu öffnen und was passiert, keiner will ihn, weil alle davon wissen und von uns geheim halten.
    4. Antwort von M. Tisserand , Schweiz
      Das ist doch überall das Gleiche. In jeder Firma spielt sich das ab. Alle beschweren sich, aber wenn man an der Sitzung dann etwas sagt, sitzt man alleine da und alle schauen nur betroffen in die Runde. So ist das mit den Schafen! Scheinbar sind alle zufrieden. Der Leidensdruck ist längst nicht hoch genug, das wissen die "Oberen" und nutzen es aus!
    5. Antwort von M. Tisserand , Schweiz
      @Herr Löhrer: Wo dachten Sie denn auf welchem Kontinent die Schweiz liegt? Asien? ;-)
    6. Antwort von Alois Wutz , Gerlafingen
      @M.Tisserand: Das Hauptproblem ist eine altbekannte Weisheit: Ein voller Bauch studiert nicht gern. Uns geht es doch immer noch viel zu gut... In Nordafrika bewegten sich die Massen erst, als das Brot knapp wurde.