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Aus News-Clip vom 29.07.2016.
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International «Aware Migrants» – Italien warnt Flüchtlinge im Netz

Italien wählt eine spezielle Methode, um Migranten daran zu hindern, die Reise über das Mittelmeer anzutreten. In kurzen Video-Clips werden Überlebenden von Bootsunglücken porträtiert.

Italien will potenzielle Flüchtlinge mit einer neuen Kampagne von der gefährlichen Fahrt über das Mittelmeer abhalten. «Du Migrant, der sich einen Traum erfüllen will, du läufst Gefahr, in einen Alptraum zu geraten», sagte Innenminister Alfano bei der Vorstellung des Projekts.

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Legende: 1,5 Millionen Euro lässt sich Italien die Kampagne kosten. Keystone

1,5 Millionen Euro will Italien in die Kampagne «Aware Migrants» investieren. In kurzen Filmen sollen die Geschichten von Überlebenden nach Bootsunglücken erzählt werden.

«Einige Erfahrungen sind so schrecklich und furchtbar, dass wir uns das nicht vorstellen können», sagte Federico Soda, Italien-Chef der Internationalen Organisation für Migration (IOM).

Flüchtlinge seien oft falsch informiert über die Risiken der Reise. Die kurzen Filme sollen nun auf Arabisch, Englisch und Französisch via Fernsehen und Social Media in 15 Ländern Afrikas verbreitet werden.

Nach IOM-Angaben haben in diesem Jahr bislang 250'000 Flüchtlinge über das Meer Europa erreicht, 3000 starben oder werden vermisst.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Schüpbach  (Artio)
    "Flüchtlinge seien oft falsch informiert über die Risiken der Reise. Die kurzen Filme sollen nun auf Arabisch, Englisch und Französisch via Fernsehen und Social Media in 15 Ländern Afrikas verbreitet werden." Sinnvoll ist das bestimmt. Es erinnert mich an den Film, siehe Trailer auf Youtube unter "Trailer La Pirogue / Die Pirogue" von Moussa Touré (Deutsch)". Das geht einem unter die Haut! Das Zielpublikum des Regisseurs waren seine Landsleute in Senegal. Vor allem die Regierung, die ihn nervte.
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  • Kommentar von paul waber  (sandokan)
    Dieser Ansatz ist richtig. Europa ist alles andere als das erhoffte Paradies...
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    1. Antwort von Ursula Schüpbach  (Artio)
      Es geht bei der Aktion nicht um das Festland, sondern um das Ding zwischen den Kontinenten.
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  • Kommentar von Franz NANNI  (Aetti)
    1,5 mio Euro... ein Klaks, wenn man bedenkt wieviel jeder Fluechtling/Migrant erst mal kostet... Praevention war schon immer biliger denn Kur! So gesehen koennte die EU mit einer grossangelegten Aktion via Internet, aber auch TV und "Wurfpost" viel Geld sparen, das dann den eigenen Beduerftigen zugesprochen werden koennte...
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