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International Behörden rufen 50'000 Tonnen Fleisch zurück

In den Niederlanden droht ein neuer Fleischskandal. Die Behörden haben tonnenweise Fleisch zurückgerufen. Grund: Die Herkunft ist unklar. Die Behörden befürchten, es könnte sich teilweise auch um Pferdefleisch handeln.

Hände eines Metzgers, die Fleisch zerteilen.
Legende: Es besteht der Verdacht, dass es sich unter anderem um nicht deklariertes Pferdefleisch handeln könnte. Keystone

Nach dem Pferdefleisch in der Rindfleisch-Lasagne droht ein neuer Skandal Europa zu erschüttern. Diesmal sind die Niederlande betroffen. 50'000 Tonnen Fleisch werden zurückgerufen. Offenbar ist die Herkunft des Fleisches unklar. Zudem könne die Sicherheit nicht garantiert werden, erklärte die Kontrollbehörde für Nahrungsmittel in Utrecht.

Es gebe aber zur Zeit keine konkreten Hinweise auf Gefahren für Menschen. Der Verdacht besteht, dass in dem Fleisch nicht deklariertes Pferdefleisch enthalten ist.

Einen Grossteil der Ware wird man allerdings nie finden – sie dürfte längst verspiesen sein. Denn das Fleisch, das nun zurückgerufen wurde, wurde von dem Grosshändler über einen Zeitraum von etwas mehr als zwei Jahren verkauft.

130 Zwischenhändler in den Niederlanden müssen nun die Ware aufspüren. Auch 370 Betriebe in verschiedenen europäischen Ländern, darunter Deutschland, Frankreich und Spanien hatten Ware von dem Grosshändler gekauft. Sie wurden informiert, teilte die Behörde mit.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Hugo Kuhn, Köniz
    Nun, die ganze Sache mit dem Fleisch lässt mich kalt. Das ist das Problem der Fleischesser. Übrigens wussten Sie, dass die Fleischproduktion die Umwelt einiges stärker belastet als all der weltweite Verkehr? Wissen Sie wie viel tausend Liter Wasser die Produktion von einem Kg Fleisch benötigt? Was ist mit all den Medikamenten die den Tieren verabreicht werden? Kein Problem? Es gäbe noch viele Punkte wo es sich lohnen würde näher hinzuschauen, besonders auch bei der Tierhaltung.
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    1. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Sie haben in allem völlig recht, Hugo Kuhn. Diese längst erwiesenen Tatsachen hier anzubringen verdient jedoch nur Bewunderung, wenn Sie reiner Veganer sind. Viele Leute fühlen sich heldenhaft und vorbildlich, wissen aber nämlich noch immer nicht, dass sie sich als Konsumenten von Milchprodukten genauso an all den Folgen der übermässigen Fleischproduktion schuldig machen, da die Milch liefernden (Turbo)Mutterkühe ja am Ende samt ihren Kälbern auf der Schlachtbank landen.
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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Und wieder ein Beweis mehr, dass es in der EU nicht funktioniert, und die Behoerden nach und nach immer mehr versagen. Oder wie erklaert man das 50 Tonnen Fleisch zurueck gerufen wird, und die Sicherheit nicht garantiert werden kann, wie die Kontrollbehoerde fuer Nahrungsmittel in Utrecht mitteilt. Mit der EU wurde die Buechse der Pandora aufgemacht, und es scheind mir immer mehr kommt zu vorschein. Ich bin froh, dass die Schweiz NICHT in der EU ist. Wir haben so schon genug Probleme...
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    1. Antwort von Hansi Dragoner, Drachenstein
      @Wieher, wieher. Möchte nicht wissen, was Ihnen in der CH schon alles untergejubelt wurde. An Ihnen ist der Umstand spurlos vorübergegangen, dass wir in einer globalisierten Welt leben. Das ganze Zeugs kann von überall aus der Welt herkommen. Verantwortlich für die Lebensmittelüberwachung sind immer noch die Nationalstaaten, nicht etwa die EU-Kommission in Gestalt des Barroso oder gar das EU-Parlament mit seinem Präsidenten und großen Freund der CH Martin Schulz. Bitte um gfl. Kenntnisnahme
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  • Kommentar von Helga Vögeli, Entfelden
    50 Millionen kg, ist das möglich? Mir wird es schlecht, die armen Tiere, so viel Leid.
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