Bis 2030 will die Welt die Aids-Epidemie stoppen

Rund 18'000 Forscher, Aktivisten und Regierungsvertreter treffen sich heute an der Welt-Aids-Konferenz in Durban. Zur Eröffnung der einwöchigen Tagung in der südafrikanischen Hafenstadt spricht Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon.

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Bildlegende: Protest-Marsch zur Einhaltung der Ziele in Durban: In die Welt-Aids-Konferenz wird viel Hoffnung gesteckt. Reuters

Tausende Forscher, Aktivisten und Regierungsvertreter suchen an der Welt-Aids-Konferenz in Südafrika nach Wegen, die tödliche Immunschwächekrankheit bis 2030 endgültig zu besiegen. Die Tagung begann am Montag im Beisein von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon.

Zu der bis Freitag dauernden Konferenz in der südafrikanischen Hafenstadt Durban werden bis zu 18'000 Delegierte aus rund 180 Ländern erwartet.

Auch Prominente, die sich im Kampf gegen HIV/Aids engagieren, nehmen teil: Bill Gates etwa, der britische Prinz Harry, Sänger Elton John und die Schauspielerin Charlize Theron.

Bis 2030 will die Weltgemeinschaft die HIV/Aids-Epidemie beenden. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, wird ein zentrales Thema der Konferenz sein.

Gegenwärtig infizieren sich jährlich noch rund 2,1 Millionen Menschen mit dem HI-Virus. Etwa 1,1 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen der Infektion, vor allem in Afrika.