Blutiger Wahlsamstag in Indien

In Indien haben vermutlich maoistische Rebellen bei zwei Anschlägen mindestens zwölf Menschen getötet. Unter den Opfern der Angriffe im Bundesstaat Chhattisgarh sind offenbar Wahlhelfer und paramilitärische Sicherheitskräfte.

Soldaten vor Wahllokal Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Wahlen in Indien finden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Reuters

Bei Anschlägen in Indien sind zwölf Menschen ums Leben gekommen, 5 weitere wurden verletzt. In beiden Fällen waren Landminen unter den Fahrzeugen explodiert.

In Indien wird noch bis zum 12. Mai ein neues Parlament gewählt. Die Maoisten haben zum Boykott aufgerufen. Sie kämpfen nach eigener Aussage für die Rechte der Unterdrückten und der armen Landbevölkerung.

Die Zeichen stehen auf Wechsel: Jüngste Umfragen sehen die grösste Oppositionspartei, die hindu-nationalistische BJP, klar in Führung. Der derzeit regierenden Kongresspartei wird eine deutliche Niederlage vorausgesagt. Sie wird für die Wirtschaftsflaute und die hohe Inflation verantwortlich gemacht.