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Brutaler Angriff Brandanschlag auf Obdachlosen: Staatsanwalt beantragt Haftbefehle

Sieben Jugendliche haben in Berlin versucht, einen Obdachlosen anzuzünden. Nun reagiert die Staatsanwaltschaft.

Legende: Video Festnahmen nach Angriff auf Obdachlosen abspielen. Laufzeit 00:33 Minuten.
Aus Tagesschau vom 27.12.2016.
  • Nach einem Angriff auf einen Obdachlosen in einem U-Bahnhof in Berlin hat die Berliner Staatsanwaltschaft gegen alle sieben Verdächtigen einen Haftbefehl beantragt.
  • Der Vorwurf lautet auf gemeinschaftlichen versuchten Mord.
  • Zuvor hatten sich sechs der Jugendlichen und Männer am Montag bei der Polizei gestellt. Der siebte wurde am Dienstag verhaftet.
  • Die jungen Männer sind zwischen 15 und 21 Jahre alt.

Die Polizei hatte am Montag nach der Tat Fahndungsbilder und ein Video veröffentlicht, auf denen die Gesuchten in einer U-Bahn zu sehen waren. Daraufhin stellten sich sechs der sieben mutmasslichen Täter. Der siebte wurde verhaftet.

Hintergrund des Haftbefehls: In der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag sollen die Jugendlichen und Männer versucht haben, im Berliner U-Bahnhof Schönleinstrasse einen auf einer Bank schlafenden Obdachlosen anzuzünden. Der Mann blieb unverletzt, weil Passanten eingriffen und das Feuer löschten.

Über die meisten Haftbefehle wolle ein Ermittlungsrichter derweil noch am Dienstag entscheiden, liess eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft verlauten.

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143 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Statistiken auf Papier sind Aussagen oftmals im Interesse der Verfasser und Auftraggeber. Papier ist nämlich geduldig, es nimmt alles an. Interessant werden Statisiken erst dann, wenn selbige sehr detailliert und akkurat vergleichbare Groessen einander gegenübergestellt werden können. ZB. Man kann eine Parkbusse mit anschliessendem Widerstand gegen die Staatsgewalt nicht einfach dann mit einem Raservergehen mit/ohne Widerstand gegen..., gleichsetzen und auch noch miteinander vergleichen.
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  • Kommentar von Herr Selvä (Liberal)
    Nach der Tat von Berlin und von Freiburg ist es allein in kürzester Zeit die 3 schwerwiegende Tat von Menschen welche als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. In sämtlichen Fällen gab es Tötungsabsichten, Leider in 2 Fällen gab es Tötungen. Mein Beileid an die Hinterbliebenen. Und schön halfen hier Bürger dem Obdachlosen.
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  • Kommentar von Herr Selvä (Liberal)
    Die Verdächtigen sind seit 2014, 2015 und 2016 in Deutschland und kamen als Flüchtlinge ins Land. Traurig wie ein paar arme Flüchtlinge ihr Gastland so hintergehen und so Kriminell werden.
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    1. Antwort von Peter Zurbuchen (drpesche)
      Und wenn die Täter in Deutschland geboren wären, wäre es nicht traurig? Millionen von Menschen hintergehen zum Beispiel mit Steuerhinterziehung ihr eigenes Land! Es soll sogar Schweizer geben, die kriminell werden!
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