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Präsidentenwahl in Frankreich Breites Feld an Bewerbern bei den Sozialisten

Porträts der sieben Kandiaten, oben drei, unten vier.
Legende: Die Linke präsentiert sich vor der Präsidentenwahl im April und Mai 2017 ausgesprochen zersplittert. Reuters

Das Wichtigste in Kürze

  • Sieben Anwärter stellen sich im Januar der Vorwahl im linken Lager.
  • Als Favorit gilt der ehemalige Regierungschef Manuel Valls.
  • Mehrere unabhängige Kandidaten nehmen nicht an der Vowahl teil.

Bei den französischen Sozialisten und ihren Verbündeten gibt es sieben offizielle Kandidaten für die Präsidentenwahl im kommenden Jahr. Sie werden sich der Vorwahl des linken Lagers stellen, die am 22. und 29. Januar 2017 geplant ist.

Aussichtsreichster Bewerber ist Umfragen zufolge Manuel Valls (unten rechts im Bild). Er ist kürzlich als Regierungschef zurückgetreten, um für die Nachfolge von Staatschef François Hollande anzutreten. Dieser will kein weiteres Mal kandidieren.

Gegen Valls gibt es in Teilen der Partei massive Vorbehalte. Der 54-Jährige wird dem rechten Flügel zugerechnet und gilt als autoritär. Ins Rennen gehen auch die ehemaligen sozialistischen Minister Arnaud Montebourg (oben rechts im Bild), Benoît Hamon (oben in der Mitte) und Vincent Peillon (unten links).

Unabhängige Kandidaten umgehen Vorwahl

Weitere Kandidaten sind Sylvia Pinel von der Parti Radical de Gauche (PRG), Jean-Luc Bennahmias vom Front Democrate (oben links) und François de Rugy von der Ökologischen Partei (links neben Valls). Ex-Wirtschaftsminister Emmanuel Macron tritt als unabhängiger Kandidat an und nimmt nicht an der Vorwahl teil.

Linkenführer Jean-Luc Mélenchon, der von der Kommunistischen Partei unterstützt wird, umgeht die Vorwahl ebenfalls. Auch der Grünen-Kandidat Yannick Jadot will sich nicht der Kandidatenkür im linken Lager stellen. Die bürgerliche Rechte hat bereits Ex-Premier François Fillon bei der Vorwahl als Spitzenkandidaten bestimmt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Das ist mir klar, dass sich bei den Sozialisten so viele Bewerber melden. Hier braucht es ja vor allem nur ein "Talent": Geld verteilen, damit man beliebt ist und von den "Gesetzlosen" nicht zusammengeschlagen wird. Das klingt wirklich mies, ist aber wahr!
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