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International Britische Ukip-Partei: Brexit-Umfrage mit EU-Geldern finanziert?

Da wurden die Rechnungsprüfer hellhörig: Haben die Kritiker um Nigel Farage EU-Gelder falsch eingesetzt?

Der EU-Parlamentarier Nigel Farage bei einer Debatte in Strassburg
Legende: Der EU-Parlamentarier Nigel Farage bei einer Debatte in Strassburg Reuters
  • Die britische Ukip-Partei – massgebliche Treiberin der Brexit-Kampagne – hat möglicherweise EU-Gelder verwendet, um Umfragen bei nationalen Wahlen zu finanzieren.
  • In einem Fall sollen EU-Gelder sogar direkt in eine Umfrage zur Stimmung der Wähler vor dem Referendum geflossen sein, berichten der «Guardian» und «SkyNews» unter Berufung auf ein internes Dokument der Rechnungsprüfer im Europaparlament.
  • Dem «Guardian» zufolge könnten nun bis zu 173'000 Euro an Rückzahlungen fällig und weitere 500'000 Euro künftige Fördergelder gestrichen werden.
  • Zur Kasse gebeten würde nicht Ukip direkt, sondern die fraktionsübergreifende Organisation ADDE (Alliance for Direct Democracy in Europe), die von Ukip-Chef Nigel Farage ins Leben gerufen wurde.
  • Die ADDE streitet die Vorwürfe ab. Sie sei zuversichtlich, dass «mit Ausnahme einiger Kleinigkeiten» alle Ausgaben rechtmässig seien.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Die ganze Hetze rund um den BREXiT ist wieder um ein Kapitel mehr bereichert worden. Man tut offenbar so, als würden gerade die Gelder der EU so eingesetzt wie man es erwarten könnte, was BREXiT hin oder BREXiT her ja wohl eher nicht der Fall ist. NB: Da werden und wurden gar Brücken finanziert und gebaut, die bis heute nicht im Gebrauch sind uvam. Nur davon spricht und schreibt offenbar keiner.
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Bleibt zu hoffen, dass dieser schwer zu ertragende arrogante Trump-Apologet, der seinen Lebensunterhalt mit Abgeordnetendiäten des europäischen Parlaments bestreitet, mit Einreichung der BREXIT Kündigung schnellstens aus diesem Hause hinauskomplimentiert wird. Man möge es auch verunmöglichen, dass man ihn, nachdem er mehr als 5 Jahre im Europa-Parlament destruktive Politik gegen die EU betrieb, paradoxer Weise mit einem Abgeordneten"Ruhe"gehalt aus EU-Mitteln auf Lebenszeit alimentiert.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Bis der Brexit über die Bühne ist und sich UK neu ausrichtet, werden noch einige Köpfe rollen. Schlaue Brexit-Befürworter stehen bis dahin in der 2. Reihe. Wenn sich ein erfolgreicher Neuanfang einstellt, treten diese Leute ins Rampenlicht, um sich zu präsentieren. Vermutlich wird sich ein Teil der EU-Mitglieder neu ausrichten. Sollte FR austreten oder es nur andeuten, wird Bewegung in die EU kommen. In der jetzigen Form ist die EU viel zu unflexibel. Die Welt verändert sich immer schneller.
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