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Bundeskanzlerin gibt Ämter ab Merkels Rückzug in Raten – das Protokoll zum Nachlesen

  • Angela Merkel verzichtet auf den CDU-Parteivorsitz.
  • Ausserdem ist es ihre letzte Amtszeit als Bundeskanzlerin.
  • Auch die Übernahme eines anderen Postens lehnt sie ab.
  • Dieser Schritt kommt nach den massiven Stimmenverlusten ihrer Partei bei der Landtagswahl in Hessen.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 14:06

    Ende des Livetickers

    Das war es vom Liveticker zur Pressekonferenz Angela Merkels. Wir danken für Ihr Interesse.

  • 13:49

    Die Pressekonferenz ist zu Ende

    Merkel verabschiedet sich von den Medien.

  • 13:45

    Keine «lame duck»

    Als Lame Duck will sie sich nicht sehen, alle Vorgehen hätten Vor- und Nachteile. Das Vorgehen sei in anderen Ländern gang und gäbe.

  • 13:44

    «Mehr frischer Wind»

    Auf die Frage, ob sie zu dem Schritt gedrängt worden sei, antwortet Merkel, dass sie schon sehr früh entschieden habe, nicht mehr anzutreten und «mehr frischen Wind in die Dinge zu bringen».

  • 13:38

    Kein Kurzschlussentschluss

    Sie habe sich bereits im Sommer mit dem Gedanken auseinandergesetzt, sich aber gestern für den Schritt entschieden - eine Woche früher als geplant.

  • 13:35

    Wie geht es weiter mit der CDU?

    Auf die Frage, ob sie einen Richtungskampf erwarte, will sich Merkel nicht äussern.

  • 13:33

    Erste Kandidatennamen bestätigt

    Es folgen die Journalistenfragen. Zunächst nach der Nachfolge. Merkel bestätigt die Kandidaturen von Kamp Karrenberger und Spahn. Die Nachfolge zu bestimmen sei ein sehr schöner Prozess, eine gute und wichtige demokratische Phase. «Das hatten wir seit 18 Jahren nicht mehr».

    Legende: Video Keine Spekulationen zur Nachfolge abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
    Aus News-Clip vom 29.10.2018.
  • 13:32

    Weiteres Vorgehen

    Auch Bouffier zeigt sich über das Resultat der Hessenwahl enttäuscht. Ziel sei nun, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückzugewinnen. Nun solle die Nachfolge in Angriff genommen werden.

  • 13:28

    Bouffier: «Eine noble Entscheidung»

    Merkel hat ihre Rede bereits beendet. Sie erhält den Dank von Volker Bouffier, der den Schritt Merkels als «noble und richtige Entscheidung» bezeichnet.

  • 13:27

    Geordneter Übergang gewünscht

    Mit diesem – für Deutschland ungewöhnlichen – Vorgehen, will Merkel gewährleisten, dass sich die CDU mit einer neuen Führungsmannschaft auf die Zeit nach ihr einstellen kann.

  • 13:25

    Rückzug aus der Politik

    Angela Merkel strebt auch keine anderen politischen Ämter mehr an.

  • 13:25

    Der Entscheid ist kommuniziert

    Nun ist es offiziell: «Es ist heute an der Zeit ein neues Kapitel aufzuschlagen»», sagt Merkel. Sie werde nicht wieder kandidieren als Parteivorsitzende und dies sei ihre letzte Amtszeit als Bundeskanzlerin.

    Legende: Video Angela Merkel wird nicht wieder antreten abspielen. Laufzeit 00:45 Minuten.
    Aus News-Clip vom 29.10.2018.
  • 13:23

    Absprache mit der Partei

    «Ich habe mir immer gewünscht, meine staats- und parteipolitischen Ämter in Würde zu tragen und in Würde zu verlassen», sagt Merkel. «Natürlich kann dies nicht immer am Reissbrett geplant werden.» Wichtig sei ihr aber auch gewesen, alle Entscheide immer mit der Partei abzusprechen.

    Legende: Video Merkel: «Ich habe mir immer gewünscht, meine Ämter in Würde zu verlassen» abspielen. Laufzeit 00:31 Minuten.
    Aus News-Clip vom 29.10.2018.
  • 13:21

    Merkel übernimmt Verantwortung

    «Als Bundeskanzlerin und Parteivorsitzende habe ich die Verantwortung für alles was gelungen ist aber auch für alles was misslungen ist.» So könne es nicht weitergehen. Sie übt Kritik an der eigenen Regierungsarbeit.

  • 13:19

    Für den inneren Frieden Deutschlands

    Sie sieht den gestrigen Tag als Zäsur, aber auch als Chance, um zu klären, was dem inneren Frieden Deutschlands diene.

  • 13:18

    Einfluss der Politik auf Landesebene

    Die Landespolitik hätte sich auf die Landtagswahlen ausgewirkt. «Die CDU konnte die Bürgerinnen und Bürger nicht ausreichend überzeugen.» Sie dankt den Wählern.

  • 13:16

    Bittere Zahlen

    Sie zeigt sich enttäuscht über das Resultat der Landtagswahlen in Hessen: «Die Zahlen sind bitter».

  • 13:16

    Pressekonferenz beginnt

    Angela Merkel tritt ans Rednerpult.

  • 13:14

    Mögliche Namen für die Nachfolge

    Noch ist Merkels Entscheid nicht offiziell, doch das Kandidatenkarussell für Nachfolge an der Parteispitze dreht bereits. Schon haben CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn ihr Kandidatur angekündigt. Auch Friedrich Merz bietet sich für Merkel-Nachfolge an.

  • 13:11

    Historischer Moment wird erwartet

    Politkommentatoren bezeichnen es als «Beben in der deutschen Politik». Dementsprechend gross ist der Auflauf der Medien.

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60 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Ich bin gespannt was die Besserwisser für Lösungen nach Merkel bringen werden. Beispielsweise den wirtschaftlichen Erfolg mindestens so weiterführen, was alleine schon eine Herkulesaufgabe ist. Da gibt es ja in der Tat Leute die denken, dass Baden-W. und Bayern wirtschaftlich besser dastehen, weil sie viele Grenzgänger haben die in der CH arbeiten. Man schaue mal diese beiden Länder auf der Karte zusammen mit der CH an. Mehr gibt's dazu kaum zu sagen.
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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Sollte es Merz tatsächlich schaffen,Merkel zu bedrängen,dürften die Messer gewetzt werden.Da gibt es noch offene Rechnungen.
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  • Kommentar von M. Berger (Mila)
    Die CDU liegt mir fern, trotzdem empfinde ich Respekt gegenüber Angela Merkel und ihrer Arbeit. Sie könnte im Rückblick in die Geschichte eingehen als eine der besten Staatschefs. Ihre Verbindung zu anderen Ländern ist wertvoll, sie hat D damit einen grossen Dienst erwiesen. Das Merkel-Bashing finde ich unangebracht. Von gegnerischen P. ausgeführt, schwächt es D und Europa. Ob es eine bessere Alternative gibt im zerstrittenen D, ist fraglich. Auf jede/n Neue/n wird gleich wieder losgehackt.
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