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Chefforscherin optimistisch WHO hält Coronaimpfung für alle ab Mitte 2021 für möglich

Die Chefwissenschaftlerin der Weltgesundheitsorganisation spricht von einem der kürzesten Zeitpläne, den die WHO je gesehen habe.

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Aus dem Archiv: Moderna meldet ersten Erfolg bei Corona-Impfstoff
Aus Tagesschau vom 15.07.2020.
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«Im Moment sind mehr als 20 Impfstoffkandidaten in klinischen Studien», sagt Soumya Swaminathan, Chefwissenschaftlerin der Weltgesundheitsorgansisation (WHO), in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

«Deshalb sind wir zuversichtlich, dass ein paar von ihnen funktionieren werden.» Laut Swaminathan könnten Anfang 2021 erste Ergebnisse vorliegen. Nach der Massenproduktion der Impfstoffe könnte es daraufhin Mitte 2021 einen Impfstoff geben, der auf breiter Basis eingesetzt wird.

GB: Deal für 90 Millionen Impfdosen

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Grossbritannien hat sich von zwei möglichen Impfstoffen 90 Millionen Dosen gesichert. Man habe mit mehreren Pharmafirmen entsprechende Verträge unterschrieben, meldet das Wirtschaftsministerium.

Beteiligt sind unter anderem die Firmen BioN-Tech und Pfizer. Wieviel Grossbritannien für die möglichen Impfungen bezahlt ist unklar.

Im Idealfall mehr als zwei Impfstoffe erfolgreich

«Natürlich lässt sich das nicht vorhersagen», betont Swaminathan. Sie hat jedoch grosse Hoffnungen: «Wenn wir annehmen, dass es eine zehnprozentige Chance für jeden der Impfstoffkandidaten gibt, erfolgreich zu sein, bedeutet das immer noch, dass ein oder zwei Impfstoffe erfolgreich sein könnten – vielleicht sogar mehr.»

Swaminathan sagt zur aktuellen Entwicklung eines Corona-Impfstoffs, es sei einer der kürzesten Zeitpläne, den die WHO je gesehen habe: «Von der Veröffentlichung des Virus-Genoms im Januar bis zum ersten Impfstofftest im März vergingen weniger als drei Monate.»

Soumya Swaminathan
Legende: Soumya Swaminathan, Chefwissenschaftlerin der WHO, ist bezüglich eines Impfstoffs zuversichtlich. Reuters

Die WHO-Chefwissenschaftlerin nimmt auch Bezug auf die Antikörper. Es sei nicht entmutigend, dass neutralisierende Antikörper in einigen Corona-Infizierten nach einer Zeit verschwinden. Das bedeute aber nicht, dass damit die Immunität weg sei.

Die verschiedenen Arten der Immunität gegen das Virus würden derzeit erforscht. Es gebe verschiedene Arten der Körperabwehr, wie etwa T-Zellen und Gedächtniszellen.

SRF 4 News, 19.07.2020, 06:00 Uhr;

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73 Kommentare

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  • Kommentar von Mark R. Koller  (Mareko)
    An alle, welche wegen der Impfung gegen Covid-19 etwelche Befürchtungen äussern, sollten sich im klaren sein, sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, eine grössere Anzahl an Ländern, zwingend einen Impfnachweis bei der Einreise/oder für ein Visa fordern werden. Denn keine halbwegs vernünftige Regierung wird es zulassen, dass durch Tourismus oder Geschäftsreisen neue Infektionen ins Land eingeschleppt werden.
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  • Kommentar von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
    Diejenigen die immer behaupten RNA verändert das Erbgut, sind eingeladen ein paar Fakten bereitzustellen, welche das unmissverständlich beweisen. Bis jetzt wurden noch keine vorgebracht, ausser den leeren Behauptungen. Ich habe das bis jetzt noch nirgends nachlesen können und muss much schon bald schämen, dass ich nicht in der Lage bin die entsprechenden Publikationen zu finden. Danke .
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    1. Antwort von Werner Gürr  (FrMu)
      Herr Odermatt keine Strohmänner verbrennen. Der Corona RNA Imfpstoff, so wie er konstruiert ist, kann das Erbgut nicht verändern. Trotzdem ist diese RNA Impfmethode nagelneu und im Menschen kaum getestet. Darum gehts. Nebenwirkung treten evtl. erst nach Jahren auf. Vor Schnellschüssen sei gewarnt. Ferner und darüber soll man nachdenken - hätte ein hypothetischer Impfstoff, der das Erbgut tatsächlich verändert, als eine Komponente wahrscheinl. etwas, das wie der jetzige C- Impfstoff aussieht.
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  • Kommentar von Philip Läubler  (Schwerzistyle)
    Eine solche Impfung, eine Veränderung des menschlichen Genoms, wurde bisher noch nie durchgeführt! Freies, genetisches Material wird über eine Trägersubstanz direkt in unsere Zellen eingebracht. Dies ist eine gentechnische Veränderung des Menschen, dass, wenn überhaupt, über Jahrzente erprobt werden muss um die Laggzeitfolgen abzuschätzen..
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    1. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      Ausser an den Probanden der Phase 1 klinischen Studie. Falls Sie von der mRNA Impfung sprechen, das Genom wird dabei nicht verändert. Ich weiss nicht wieso das immer wieder fälschlicherweise behauptet wird.
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