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90. Armeegeburtstag China zeigt seine militärische Macht

Legende: Video 12'000 Soldaten, 500 Panzer und zahlreiche Kampfjets (unkomm.) abspielen. Laufzeit 0:42 Minuten.
Aus News-Clip vom 30.07.2017.
  • Zum 90. Geburtstag der Volksbefreiungsarmee fand in China eine grosse Militärparade statt – unter den Augen von Chinas Präsidenten Xi Jinping.
  • Die Parade ist auch eine Demonstration der Stärke. Laut dem Staatssender CCTV nahmen daran unter anderem 12'000 Soldaten und 500 Panzerfahrzeuge teil.

Präsident Xi Jinping sprach mit markigen Worten zu seinem Volk. Die Volksbefreiungsarmee habe die Fähigkeit, «alle eindringenden Feinde zu besiegen»​ und die nationale Souveränität zu schützen, sagte er. Eine «​starke Armee»​ sei wichtiger als jemals zuvor in der Geschichte des Landes.

Bislang unbekannte Waffen

Zudem rief Xi dazu auf, die Streitkräfte weiter zu modernisieren, um so die Kampfbereitschaft zu verbessern. Experten sehen in der Aufrüstung auch eine Machtdemonstration gegenüber den USA und Nachbarstaaten, mit denen China im Ost- und Südchinesischen Meer um Inseln und Territorien streitet.

Die Waffenschau war bis zum letzten Moment geheim gehalten worden. Mindestens 40 Prozent der präsentierten Waffensysteme, darunter auch neue Modelle ballistischer Raketen für Atomschläge, wurden laut CCTV noch nie öffentlich gezeigt.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Hoffentlich werden die Armeeabschaffer in der CH eine Lehre daraus ziehen! Im Moment ist die Welt unsicher wie kalten Krieg, als Deutschland noch gespalten war.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Was ist nur aus unserer Welt geworden? Es ist unglaublich traurig, dass die Menschheit gar nie etwas gelernt hat. Was sie beherschen ist Kriege zu führen, sinnlos Geld verschleudern für noch tödlichere Waffen usw. Dabei könnte man positives erreichen zum Wohle der ganzen Welt inkl. Natur.
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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Die Aussage, die Waffenschau sei eine Demonstration an südostasiatische Kleinstaaten ist so, wie wenn man die USA als Abschreckung gegen die Schweiz bezeichnet. Wenn schon ging die Botschaft an USA und Japan, allenfalls noch Indien. Vor allem war es aber ein Tag des Stolzes, wie weit China in so kurzer Zeit noch Besatzung und Kolonialisierung gekommen ist, praktisch ohne fremde Hilfe. Es geht um die Wiederauferstehung der Nationen Chinas. Das war die Botschaft der Rede im Original.
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    1. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Die Teilweise Besetzung durch Japan und durch die üblichen westlichen Staaten inklusive des zaristischen Russlands ist im Gedächtnis Chinas. Mit dieser Waffenschau haben sie glasklar gezeigt, dass so etwas nicht mehr möglich sein wird. Das sie auch in Asien eine Macht sind, ist klar. Die Zeit, wo europäische Ethnien sich allerhand in Asien herausnahmen, neigt sich dem Ende entgegen. Natürlich wird das in Bezug auf die USA und seine diversen Stützpunkte nicht geräuschlos vor sich gehen.
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