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Gruppenbild am G20-Gipfel Darum steht Donald Trump (fast) am Rand

Der US-Präsident steht fast am Rand – ausgerechnet neben Emmanuel Macron. Das Gruppenbild folgt klaren Regeln.

Gruppenfoto der G20-Teilnehmer
Legende: Beim Gruppenfoto gibt es klare Regeln, wer wo zu stehen hat. Keystone

Wer steht neben Angela Merkel? Wie beim Defilee am Vormittag folgt die Aufstellung beim Familienfoto einer gewissen Logik – der des Protokolls. In der Mitte steht demnach immer die Gipfel-Troika der drei aufeinanderfolgenden Ausrichterstaaten – also diesmal Merkel flankiert von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping, der im vergangenen Jahr Ausrichter war, und dem Argentinier Mauricio Macri, der 2018 auf sie folgt.

Wer steht vorne? In der ersten Reihe stehen die Staatsoberhäupter. Jene mit dem geringsten Dienstalter jeweils ganz aussen. Deshalb ist der französische Präsident Emmanuel Macron ganz rechts zu finden und direkt neben ihm Trump. Ganz links ist der südkoreanische Präsident Moon Jae-in zu sehen. Die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, stehen in der linken Hälfte der Gruppe.

Wer steht hinten? In zweiter Reihe sind nach demselben Prinzip die Regierungschefs der G20 postiert. In die dritte Reihe müssen sich die Vertreter der Gastländer stellen, ganz hinten folgen jene der internationalen Organisationen – wie etwa IWF-Chefin Christine Lagarde.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    Die "wer steht wo Regel" kommt der Merkel sehr gelegen -:)
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  • Kommentar von Andy Schmid (andy)
    Und warum steht Juncker in der 2. Reihe? Der ist kein Staatsoberhaupt und kein G20 Regierungsvertreter.
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    1. Antwort von Erwin Marthaler (erma)
      Die EU ist ein G20-Mitglied und wird durch Jean-Claude Juncker und Donald Tusk vertreten (dieser steht links von Juncker). Junckers Position ist vergleichbar mit einem Regierungschef eines Landes und er steht somit korrekt. Alpha Condé (zweite Reihe links aussen), der Präsident der Afrikanischen Union, steht hingegen eine Stufe zu tief.
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    2. Antwort von Adrian Flükiger (Ädu)
      @Schmid: Wären wir Mitglied der EU würde uns Juncker ebenfalls vertreten (immerhin bleibt uns das erspart). Trotzdem: da unsere 7 auf einem etwas anderen Reisli sind, haben wir einmal mehr nichts mitzusingen aber immerhin können wir es dann autonom nachvollziehen!
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    3. Antwort von Andy Schmid (andy)
      Adu:Sehe keinen Grund weshalb wir bei einer Krawallveranstaltung dabei sein oder vertreten werden sollen - aber der Ueli ist trotzdem irgendwo mit dabei. Und einen Gesangsverein, der zum Mitsingen auffordert, schätze ich weit höher ein als G20, wo wesentlich mehr als 20 fotogen präsentiert werden. Erinnert mich sehr an die korrupte Polizei in Thailand, aber deren Pressebildli verfolgen Sie wohl kaum.
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