Tote in Berlin Das Protokoll zum Nachlesen: Lkw rast in Berliner Weihnachtsmarkt

Katastrophe auf Berliner Weihnachtsmarkt

Der Ticker ist abgeschlossen.
  • Am Kurfürstendamm in Berlin ist ein Lkw in die Menge gefahren.
  • Die Polizei bestätigt neun Tote.
  • Mindestens 50 weitere Menschen sind verletzt, teilweise schwer.
  • Ein Verdächtiger wurde festgenommen, ein weiterer Verdächtiger ist tot.
  • Der Fahrer des Scanias ist laut Polizei 50 bis 80 Meter über den Markt zwischen den Ständen hindurch gefahren.
  • Noch ist unklar, ob es sich um einen Anschlag handelt.
  • 23 :55

    Wir beenden hiermit den Liveticker zu den Ereignissen in Berlin. Sie werden hier durch die Nacht hindurch weiter auf dem Laufenden gehalten. Gute Nacht.

    Der Fahrer des Scanias ist laut Polizei 50 bis 80 Meter über den Markt zwischen den Ständen hindurch gefahren. Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Der Fahrer des Scanias ist laut Polizei 50 bis 80 Meter über den Markt zwischen den Ständen hindurch gefahren. Reuters

  • 23 :25

    Keine weiteren Informationen bis Dienstagmittag

    Nach dem möglichen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche wollen Berlins Bürgermeister Michael Müller und Innensenator Andreas Geisel am Dienstagmittag auf einer Pressekonferenz die Öffentlichkeit informieren.

    Bei dem Termin werde es um die aktuellen Erkenntnisse und Umstände bei dem Vorfall auf dem Breitscheidplatz gehen. Davor würden sich Polizei und Feuerwehr nicht mehr äussern.

  • 23 :23

    Video «Zusammenfassung der Ereignisse in Berlin» abspielen

    Zusammenfassung der Ereignisse in Berlin

    1:36 min, vom 19.12.2016

  • 23 :12

    Facebook aktiviert Sicherheits-Check für Berlin

    Facebook-Nutzer, die in der Region rund um den Unglücksort in Berlin sind, können Freunden mitteilen, dass sie in Sicherheit sind. Der Facebook-Service war in den vergangenen Monaten immer wieder aktiviert worden – etwa nach den Anschlägen in Nizza oder Brüssel, oder nach der Gewalttat in München.

    Facebook-Nutzer in Berlin können nun über den Savety-Check ihre Familie und Freunde kontaktieren. Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Facebook-Nutzer in Berlin können nun über den Savety-Check ihre Familie und Freunde kontaktieren. Facebook.com

  • 22 :55

    Zerstörte Buden auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin. Vor 21 Uhr ist ein schwarzer Scania-Lastwagen in den Markt gefahren. Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Zerstörte Buden auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin. Vor 21 Uhr ist ein schwarzer Scania-Lastwagen in den Markt gefahren. Reuters

  • 22 :45

    «Tagesschau Spezial» zu den Ereignissen in Berlin um 23.00 Uhr auf SRF 1

  • 22 :41

    «Keine Hinweise – weder in die eine noch in die andere Richtung»

    Die Berliner Polizei hat bisher nach eigenen Angaben keine klaren Hinweise, ob es sich bei der Todesfahrt eines Lkw in einen Berliner Weihnachtsmarkt mit neun Toten um einen Unfall oder einen Anschlag handelt.

    Ein Sprecher der Berliner Polizei sagte, es werde weiter geprüft, ob es sich um einen Unfall oder einen Anschlag handelt. «Wir haben bisher keine eindeutigen Hinweise, weder in die eine noch in die andere Richtung.» Für Berliner und Besucher der Stadt bestehe keine Gefahr mehr. «Die Situation ist sicher.»

  • 22 :31

    Solidaritätsbekundungen aus dem Ausland

    Frankreichs Aussenminister Jean-Marc Ayrault reagiert betroffen auf die Ereignisse in Berlin: «Entsetzt von den Nachrichten aus Berlin und vollkommen solidarisch mit unseren deutschen Freunden», schrieb der auf Twitter.

    Auch Frankreichs Präsident François Hollande drücke seine Betroffenheit aus. «Die Franzosen teilen die Trauer der Deutschen angesichts dieser Tragödie, die ganz Europa trifft.»

    Solidaritätsbekundungen kommen auch aus Nizza. Dort wurden bei einem Lastwagen-Attentat im Juli 86 Menschen getötet. «Horror in Berlin. Unterstützung für den Bürgermeister von Berlin und das deutsche Volk. Nie wieder das», erklärte der führende konservative Regionalpolitiker Christian Estrosi.

    EU-Ratspräsident Donald Tusk hat Deutschland die Hilfe der Europäischen Union angeboten.

    Auch Bundespräsident Johann Schneider twitterte.

  • 22 :27

    Lkw-Fahrer drei Kilometer vom Tatort entfernt gefasst

    «Der Fahrer des Sattelschleppers wurde in der Nähe der Siegessäule, etwa drei Kilometer vom Tatort entfernt, gefasst», sagt SRF-Korrespondent Adrian Arnold in Berlin. Der Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz sei immer stark frequentiert.

    Video «SRF-Korrespondent Adrian Arnold» abspielen

    SRF-Korrespondent Adrian Arnold

    2:47 min, vom 19.12.2016

  • 22 :21

    Keine Hinweise auf weitere gefährliche Situationen

    Die Polizei gibt vorerst Entwarnung für das Westberliner Zentrum um den Kurfürstendamm. «Derzeit gibt es keine Hinweise auf weitere gefährdende Situationen in der City nähe Breitscheidplatz.»

  • 22 :21

    Polizei bittet auch darum, keine Videos ins Netz zu stellen

  • 22 :18

    Aussenminister Frank-Walter Steinmeier sagte zu der Tragödie in Berlin: «Wir wissen noch nicht mit Gewissheit, was heute Abend wirklich geschehen ist. Die Sicherheitsbehörden arbeiten mit Hochdruck daran, die Unglücksstelle zu sichern und die Täter zu finden.»

  • 22 :14

    Die Informationen aus Berlin sind teilweise noch widersprüchlich. Die Hintergründe des Vorfalls sind weiter unklar.

  • 22 :11

    Generalbundesanwalt ermittelt

    Laut Bundesjustizminister Heiko Maas übernimmt Generalbundesanwalt Peter Frank den Fall.

  • 22 :09

    Beifahrer vor Ort gestorben

    Der Beifahrer des Lastwagens ist nach Angaben der Berliner Polizei tot. Er sei vor Ort verstorben, twittert die Polizei. In der Nähe sei eine verdächtige Person festgenommen worden. Derzeit werde geprüft, ob es sich um den Fahrer handle.

  • 22 :03

    Aktualisierter Tathergang

    Der schwarze Lastwagen war über das Trottoir am Breitscheidplatz bei der Gedächtniskirche gefahren. Er hatte dabei mehrere Buden zerstört. Der Lastwagen fuhr nach Angaben der Polizei auf einer Strecke von 50 bis 80 Metern über den Markt zwischen den Ständen durch. Er kam auf der Budapester Strasse zu stehen.

    Der schwarze Scania steht auf der Budapester Strasse. Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Der schwarze Scania steht auf der Budapester Strasse. Reuters

  • 22 :02

    Transportunternehmer bestätigt «verschwinden» seines Chaffeurs

    Nach Aussage des polnischen Spediteurs Ariel Zurawski, dem der Lastwagen gehört, gab es seit 16.00 Uhr keinen Kontakt mehr zu dem Fahrer – seinem Cousin. Seither sei dieser nicht ans Telefon gegangen, sagt er dem Sender TVN 24. Der Lkw habe Stahlgestelle aus Italien transportiert und am Dienstag in Berlin entladen werden sollen. Er gehe davon aus, dass der Lastwagen entführt worden sei.

  • 21 :55

    Bundesinnenminister Thomas de Maiziere: «Meine Gedanken sind jetzt bei den Angehörigen der Opfer und den Verletzen des schrecklichen Vorfalls.»

  • 21 :50

    Bürgermeister Müller: «Was wir hier sehen, ist dramatisch»

    Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller sagte, die Lage auf dem Breitscheidplatz sei unter Kontrolle. Er fügte an: «Was wir hier sehen, ist dramatisch.»

  • 21 :48

    Nach Angaben der Polizei ist ein Verdächtiger tot. Über die Todesursache des Mannes, der im Führerhaus des Lastwagens sass, ist laut Polizei zunächst nichts bekannt.

    Ob der Vorfall einen terroristischen Hintergrund hat, ist bislang völlig offen.