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International Die internationale Gemeinschaft – schockiert und entsetzt

Bei einer Attacke mit einem LKW auf eine Menschenmenge am französischen Nationalfeiertag sind in Nizza Dutzende Menschen getötet worden. Politiker weltweit sind entsetzt, auch in der Schweiz.

Legende: Video «Schweigeminute am ASEM-Gipfel» abspielen. Laufzeit 1:48 Minuten.
Vom 15.07.2016.

Aus Ulan Bator meldet sich Bundespräsident Johann Schneider-Ammann zu Wort: «Ich bin tief erschüttert und betroffen. Solche Taten sind absolut inakzeptabel. Wir müssen jede Form des Terrorismus bekämpfen.» Er befindet sich wie weitere Staats- und Regierungschefs am ASEM-Gipfel in der mongolischen Hauptstadt.

Legende: Video ««Ich bin schockiert und traurig»» abspielen. Laufzeit 0:18 Minuten.
Vom 15.07.2016.

Reaktion aus Deutschland

Reaktion Manuel Valls

«Die Stadt Nizza ist an unserem Nationalfeiertag vom Terrorismus getroffen. Riesiger Schmerz, das Land ist in Trauer. Die Franzosen werden damit zurechtkommen.»

Emmanuel Macron

«Von ganzem Herzen bei den Opfern und ihren Angehörigen nach der niederträchtigen Attacke in Nizza. Wir werden nicht nachgeben. Mut.»

US-Präsident Barack Obama in einer Mitteilung des Weissen Hauses: «Wir stehen in Solidarität und Partnerschaft an der Seite Frankreichs, unseres ältesten Alliierten. «Wir wissen, dass das Wesen der französischen Republik lange über diesen verheerenden und tragischen Verlust von Leben hinaus andauern wird.»

Reaktion Nicolas Sarkozy

Der ehemaliger französische Präsident Nicolas Sarkozy auf Twitter: «Tiefes Mitgefühl und unendliche Traurigkeit angesichts der Attacke in Nizza. Solidarität gegenüber den Bewohnern von Nizza und den Einwohnern (des Departements) Alpes-Maritimes.»

US-Aussenminister John Kerry in einem Statement: «Ich war stolz, heute neben führenden Persönlichkeiten aus Frankreich bei den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag in Paris zu stehen. Die Vereinigten Staaten werden weiterhin fest an der Seite der Franzosen stehen. Wir werden jede Unterstützung liefern, die benötigt wird.»

Reaktion Boris Johnson

«Schockiert und traurig über die entsetzlichen Ereignisse in Nizza und den schrecklichen Verlust von Menschenleben.»

Reaktion Donald Tusk

Der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, hat den Franzosen seine Solidarität ausgesprochen. Es sei ein «tragisches Paradox», dass die Opfer des Anschlags Menschen waren, die «Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit» feierten. «Wir stehen vereint hinter den Opferfamilien und der französischen Regierung in ihrem Kampf gegen den Hass.»

Reaktion Donald Trump

Auf den Anschlag in Nizza müsse scharf reagiert werden, forderte der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump im Sender Fox News. Die USA und der Rest der Welt müssten einen härteren Kurs zur Bekämpfung von Islamisten einschlagen. Trump hat bereits ein US-Einreiseverbot für Muslime aus «Terrorstaaten» vorgeschlagen.

Reaktion Hillary Clinton

«Dieser feige Angriff verstärkt nur unseren Zusammenhalt und unser Engagement, Terrorismus weltweit zu bekämpfen», schreibt die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in einer Mitteilung.

Reaktion Justin Trudeau

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau spricht den Franzosen seine Solidarität aus. «Die Kanadier sind geschockt von den heutigen Ereignissen in Nizza. Unsere Mitgefühl ist bei den Opfern, und unsere Solidarität mit den Franzosen.»

9 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Was sollen all diese heuchlerischen Posts. Unsere politische Elite hat entsetzt und traurig zu sein. Political correctness eben und beinahe schon Routine. Hat schon irgend jemand dieser unglückseligen Entscheidungsträger daran gedacht, ganz fundamental etwas daran zu ändern?
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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Und sie sitzen an kostspieligen Konferenzen und haben ihre Hausaufgaben nicht gelöst.
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    1. Antwort von Ursula Schüpbach (Artio)
      Können Sie eigentlich auch mal einen Kommentar schreiben, ohne gleich mit Rundumschlägen andere zu beschimpfen und billige Schuldzuweisungen zu tätigen? Vielleicht sollte man demokratisch gewählte Politiker/innen auch mal stärken und zu ihnen stehen, statt ihnen bloss mit aggressiven Kommentaren quasi in den Rücken zu fallen. Oder meinen Sie etwa, dass demokratisch gewählte Regierungen in dieser Welt nichts wert wären? Dann dürfen Sie gerne mit anderen nach China oder sonst wohin reisen.
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  • Kommentar von M. Jaeger (jegerlein)
    "Schockiert und traurig" das ist die neue Geheimwaffe der Schweizer Regierung. Hauptsache man schafft die Armee ab und importiert mit dem Geld weitere Sozial Problemfälle. So kommt das Ende noch etwas schneller und wir dürfen noch öfter schockierte und traurige Politiker zu sehen bekommen.
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