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Terror in London Die meisten Festgenommenen sind wieder frei

Nach der Attacke in London verhaftete die Polizei elf Verdächtige. Nun ist die Mehrheit der Personen wieder frei.

Legende: Video FOKUS: London nach dem Attentat abspielen. Laufzeit 04:28 Minuten.
Aus 10vor10 vom 23.03.2017.
  • Vier Tage nach dem Terroranschlag vor dem britischen Parlament ist ein Grossteil der Verdächtigen wieder auf freiem Fuss.
  • Nach der Attacke am Mittwoch mit fünf Toten und 50 Verletzten hatte die Polizei elf Menschen festgenommen.

Neun sind inzwischen wieder auf freiem Fuss, wie Scotland Yard mitteilte. Zwei Männer aus Birmingham, 58 und 27 Jahre alt, blieben zunächst in Polizeigewahrsam. Sie werden verdächtigt, eine terroristische Straftat vorbereitet zu haben.

Scotland Yard bittet um Mithilfe

Zwei Frauen aus Manchester und London, 32 und 39 Jahre alt, wurden auf Kaution freigelassen; gegen sie wird weiter ermittelt. Gegen sieben weitere zunächst Festgenommene lag kein Verdacht mehr vor.

Scotland Yard bat die Bevölkerung bei den weiteren Ermittlungen um Mithilfe. Die Behörde publizierte den Geburtsnamen des Täters. Er verwendete wohl noch eine Reihe weiterer Namen.

Der Täter hatte am Mittwochnachmittag auf der Westminster-Brücke mit seinem Auto Fussgänger angefahren und dabei eine 43-jährige Britin und einen 54-jährigen Touristen aus den USA getötet. Anschliessend erstach er einen 48-jährigen Polizisten vor dem Parlament, bevor ihn die Polizei erschoss. Ein bei dem Anschlag schwer verletzter 75-Jähriger starb am Donnerstagabend im Spital.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Auch bei diesem Anschlag in London bestätigt sich einmal mehr das es sich bei den Islamisten überwiegend um gescheiterte Existenzen handelt die den Jihadismus als Ventil für ihre eigne gescheiterte Biografie nutzen. Wie z. B. bei den "Reitschule-Demos" in Bern sieht man ganz deutlich, dass es sich bei diesen Leuten überwiegend um den unteren Rand der Gesellschaft handelt. Vielleicht ist dieses Phänomen der "Islamisten" mehr ein soziales als ein religiöses/ideologisches Problem.
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  • Kommentar von Sinisa Markovic (Mr. Markovic)
    Der Attentäter war ein bekannter islamistischer Kriegsveteran aus dem Bosnien-Krieg. Dort hat er bis Dezember 1995 gelebt und für die Al-Mudschahid gekämpft. Dieser Kampfverband ist für diverse Kriegsverbrechen an der Serbischen Bevölkerung in Bosnien und der Herzegowina bekannt. Bis jetzt hat es einfach niemanden interessiert, da er ja Kriegsverbrechen an Serben verübt hat und so etwas ja nicht gern erwähnt wird. Leider gibt es über 100 solcher Kämpfer auch in der Schweiz und niemand reagiert.
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