Zerstörung und Wiederaufbau in Banda Aceh

26. Dezember 2004: Vor der indonesischen Insel Sumatra löst ein gewaltiges Seebeben im Indischen Ozean einen Tsunami aus. Kurz nach 8 Uhr morgens donnern die Monsterwellen an die Küsten Indonesiens. Die Provinz Aceh wird besonders hart getroffen. Bilder des Grauens – und des Wiederaufbaus.

Die Stadt Banda Aceh wenige Stunden nach dem Tsunami – und fünf Jahre später

Karte Indonesien mit der Stadt Banda Aceh Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Banda Aceh befindet sich auf der Nordwestspitze Indonesiens – nur 250 Kilometer weiter im Meer liegt das Epizentrum. SRF

Es ist der Morgen des 26. Dezember 2004. Vor der Nordwestküste Sumatras, im Indischen Ozean, ereignet sich ein gewaltiges Seebeben. Diese Naturgewalt löst eine noch viel schlimmere Natur-Katastrophe aus: Mehrere Tsunamis donnern nacheinander an Land.

Die ersten bis zu 30 Meter hohen Wellen treffen auf Indonesien. In den Küstenregionen der autonomen Provinz Aceh auf Sumatra zerstören sie fast alles.

Auch das Beben hat in der Stadt bereits grosse Schäden verursacht. 223'400 Menschen lebten dort. Nach der Tsunami-Katastrophe sind 40'000 von ihnen tot.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Zehn Jahre nach dem Tsunami auf Sumatra

    Aus Tagesschau vom 23.12.2014

    Der Tsunami von 2004 gilt als Jahrtausend-Katastrophe. Besonders stark traf es damals die Region Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra: 160‘000 Tote, eine halbe Million Obdachlose. Barbara Lüthi hat Banda Aceh zehn Jahre danach besucht.