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Antwort aus Moskau Die USA müssen massiv beim Botschaftspersonal abbauen

Legende: Video Russland weist 755 US-Diplomaten aus abspielen. Laufzeit 01:15 Minuten.
Aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 30.07.2017.
  • Die USA müssen die Zahl ihrer diplomatischen Mitarbeiter um 755 Personen verringern.
  • Dabei handelt es sich laut SRF-Korrespondent David Nauer jedoch zum grossen Teil um lokale Mitarbeiter, also Russen.
  • Wie viele US-Bürger Russland verlassen müssen, ist unklar.
  • Mit dem Schritt reagierte Putin auf den jüngsten Sanktionsbeschluss des US-Kongresses.

Bereits am Freitag hatte das russische Aussenministerium verlangt, der Personalbestand in der US-Botschaft und den Konsulaten in Russland müsse bis September auf 455 Personen sinken. Dies entspreche der Zahl der russischen Diplomaten in den USA.

Unklar bleibt die genaue Zahl der Diplomaten, die Russland verlassen müssen. Derzeit arbeiteten «mehr als tausend Menschen» in den diplomatischen Vertretungen der USA in Russland.

Vergangene Woche hatte der US-Senat für neue Sanktionen gegen Russland gestimmt, um die Annexion der Krim und die mutmasslichen russischen Hackerangriffe während des US-Wahlkampfs im vergangenen Jahr zu ahnden. US-Präsident Donald Trump liess mitteilen, dass er den Beschluss in Kraft setzen wolle.

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35 Kommentare

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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Bin kein extremer Wladimirfan, aber wo er recht hat hat er recht!
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    V. Putin ist ein schlauer Fuchs. Es wird mehr den USA schaden als Russland. Ich würde mir wünschen, dass Putin sich mehr der EU annähert. Der Westen bzw. Europa hat sich zu sehr von Russland abgwendet. Die USA unter Trump ist kein zuverlässiger Partner mehr. Trump und der Kongress der Republikaner ist zum Kindergarten geworden. Heute so, morgen so. Man könnte meinen die Welt gehört der USA. Das dürfen wir nicht dulden.
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    1. Antwort von Marc Hofer (M. Hofer)
      EU nähern...?!? Sowie er sich Georgien und der Ukraine genähert hat?? Njet....Dann doch lieber nicht....!! Dann sind mir die Amis doch noch lieber.
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    2. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      Die "New York Times" meint zu Trump: "Es ist vielmehr eine radikale Abkehr von der kooperativen und regelbasierten Vision, die Amerika und seine Alliierten seit dem Zweiten Weltkrieg angetrieben hat." Aus diesem Grund müssen Russland und die EU versuchen, sich anzunähern.
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    3. Antwort von Martin Brunner (Frontal)
      Die EU muss sich auf die Unsicherheiten die ja Trump mit sich bringt einstellen, was ja zum Teil auch schon passiert ist. Die verbleibende Zeit mit Trump als Präsidenten der USA überbrücken indem man zuerst an sich selber arbeitet und die eigenen Probleme in den Griff kriegt. Nach Trump kann alles wieder ganz anders aussehen! Zum anderen muss sie sich aber auch treu bleiben und ganz sicher nicht jetzt dem Russe sich entgegenwerfen. Dafür ist es jetzt einfach zu früh!
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    US-Aussenminister Tillerson reist nach Europa, um den Partnern die US-Sanktionen zu erklären... Jööh! Viel eher wird er massiven Druck auf die "guten Freunde" ausüben, wo er kann. Und die USA können und werden. Nicht umsonst wird jede (wichtige) Person ausspioniert und Dossiers angelegt. Mir kam die Galle hoch, als ich las: "Den Europäern erklären". Die meisten Leser sind nicht mehr im Kindergarten.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      Tillerson überbringt ein Diktat, hätten die USA es ehrlich gemeint, hätten sie sich vorher abgestimmt. Aber leider ist es so, dass die Osteuropäer, allen voran Störenfried Kaczinsky, für die US-Sanktionen sind, um gemeinsame Projekte mit den Russen, wie die Ostsee-Pipeline zu verhindern, was schwer nachzuvollziehen ist, da es ja um die störungsfreie Energieversorgung Westeuropas geht.
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