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International «Diese schamlosen Leute hauen nur auf uns drauf!»

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte will es den afrikanischen Staaten und Russland gleichtun: Er droht mit dem Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof.

  • Der Präsident der Philippinen, Rodrigo Duterte, droht mit dem Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof.
  • Der Grund: «Diese schamlosen Leute hauen nur auf kleine Länder wie unseres drauf», sagte Duterte bei einem Gipfeltreffen der Pazifikanrainerstaaten in Peru.
  • Ein Ankläger des Gerichts in Den Haag hatte Duterte im Oktober gewarnt, er riskiere wegen seines blutigen Kampfes gegen die Drogenkriminalität eine Anklage. Seit Dutertes Amtsantritt im Juni und der Ankündigung, mit Dealern «kurzen Prozess zu machen», sind mehr als 3000 mutmassliche Drogendealer umgekommen.
  • Zuvor hatten mehrere afrikanische Staaten, darunter Burundi, Gambia und Südafrika, ihren Austritt erklärt. Auch Russlands Präsident Putin zog den bereits unterschriebenen Vertrag mit dem ICC zurück.
  • Auch die beiden Grossmächte USA und China sind nicht Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs, dessen Kernaufgabe darin besteht, Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen zu bestrafen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Benedikt Walchli (Benedikt Walchli)
    DU30 wirklich eine Perle hier in den Philippinen.Er hat schon enormes erreicht.Er ist ein schlauer Fuchs aber zugleich auch ein sehr einfacher Mensch der vielen hier als Vorbild dient.Er hat den Magen die Sachen beim Namen zu nennen so das es auch die einfachen Leute verstehen.Vor allem er ist nicht nur ein Mann der grossen Reden sondern da folgen auch Taten die dem Volk wirklich aus dem elenden Schlamassel helfen.
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Nicht wenige Foristen stehen fest hinter Putin und sogar Assad und loben sie in den höchsten Tönen. Da wundern einem nun die Duterte-Apologien nicht. Seit seinem Amtsantritt im Juni wurden nach Angaben der Polizei bei außergerichtlichen Hinrichtungen bereits mehr als 3100 Menschen getötet, 100.000 solcherTötungen hat er in seinem Wahlkampf "versprochen". Und hier wird dann schon mal in aller diese blutrünstige Politik der Todesschwadrone als "ehrlich" und "an das Volk denkend" gelobt.
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Wenn ich mir überlege, dass Putin, Erdogan, Trump und Duterte verhandeln (wahrscheinlich um zu wissen, wer denn jetzt das größere Gemächt hat), wird mir schlecht. Über China sollte man überhaupt nicht nachdenken, sonst wird es einem gleich rabenschwarz vor den Augen.
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