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International Disput um Assad blockiert Syrien-Gespräche

Was soll aus Baschar al-Assad werden? An dieser Frage drohen die Genfer Syrien-Verhandlungen zu scheitern.

UN-Vermittler Lakhdar Brahimi
Legende: UN-Vermittler Lakhdar Brahimi versucht im «Dialog der Gehörlosen» zu vermitteln. Keystone

Im Streit um die politische Zukunft des Präsidenten Baschar al-Assad sind die Genfer Friedensverhandlungen für Syrien unterbrochen worden. Es ist bereits der fünfte Verhandlungstag.

«Solange Damaskus daran festhält, dass Assad bleibt, wird es hier in Genf wohl kaum ein Friedensabkommen geben», sagte ein westlicher Diplomat.

Vertreter der Opposition sagten Reportern, die Regierungsseite habe mehr Zeit zur Abstimmung mit Damaskus über weitere Vorschläge für die Gestaltung der politischen Zukunft des Landes gefordert.

Am Dienstagvormittag wurde auch über humanitäre Erleichterungen für rund 2500 noch in der belagerten Altstadt von Homs verbliebene Zivilisten gesprochen. Brahimi hatte am Sonntag eine Einigung der Streitparteien verkündet, wonach Frauen und Kinder freies Geleit zum Verlassen der Altstadt bekommen sollten. Konkrete Verhandlungen vor Ort über eine Evakuierung brachten jedoch keine Einigung.

Laut UN-Diplomaten wird der Verhandlungsprozess langwierig und sich wahrscheinlich über etliche Wochen mit mehreren Auszeiten hinziehen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von kari huber, surin
    Es wird wohl besser sein, die "gewachsenen" Strukturen in Arabien in Ruhe zu lassen und es Assad wieder zu erlauben, auf die "bewährte" Weise zu regieren. So wie es - mutatis mutandis - auch im Irak besser gewesen wäre. Weder Tradition noch Religion dieser Gegend beinhalten auch nur einen Anflug demokratischer Ideen. Im Gegenteil! Also: Wenn wir Ruhe und Ordnung wollen, müssen wir akzeptieren, dass jede Kultur dies auf ihre Weise erreicht. Ob das uns passt oder nicht!
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