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International Drei Schweizer sterben bei Unfall in Bolivien

Der Fahrer eines Busses hat in Bolivien wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Mindestens neun Menschen starben, darunter auch drei Schweizer.

Eine Strasse in Bolivien.
Legende: Die Strassen Boliviens sind oft in einem schlechten Zustand. Das Land ist bitterarm. Keystone

Bei einem Busunglück im Westen Boliviens sind am Samstag mindestens neun Menschen ums Leben gekommen, darunter viele Touristen aus Europa. Unter den Toten sind auch drei Schweizer. Dies bestätigt das Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Die bolivianische staatliche Nachrichtenagentur ABI berichtete, der Bus sei nahe der Ortschaft Challapata auf der Fernstrasse Panamericana von der Fahrbahn abgekommen und habe sich überschlagen. Der Fahrer war sofort tot.

Im Bus reisten viele Touristen von Potosí nach Oruro. Unter den Toten sind neben den Schweizern auch ein Italiener, ein Australier und eine Peruanerin. Insgesamt kamen 24 Buspassagiere in Spitäler in Challapata und Oruro, darunter auch Touristen aus Italien, Brasilien und Kanada.

Nach ersten Ermittlungsergebnissen der Polizei hatte der Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über den Bus verloren, wie die Zeitung «La Prensa» berichtete. Auf den häufig schlecht ausgebauten Fernstrassen in Bolivien kommt es oft zu schweren Verkehrsunfällen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Man kann den Landesnamen Bolivien auch gegen Guatemala tauschen, dito. Das sind keine Chauffeure, sondern tieffliegende "Kamikaze-Piloten". Selber als Autofahrer "eher" zügig unterwegs, stehen mir die Haare zu Berge, wenn mich ein völlig überladener extraurbano Bus in kurvenreichen Bergstrassen noch überholt. ÖV in Lateinamerika der anderen Klasse. Da bin ich immer noch mein eigener und sicherer Pilot. Den Angehörigen mein aufrichtiges Beileid. Triste Realität und auch hier Tagesordnung.
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