DSK ist wieder da

Vorwürfe von sexuellen Attacken und nun der Zuhälterei: Es wird nicht ruhig um Dominique Strauss-Kahn. Kein Grund an sich zu zweifeln: In einem Interview mit einem russischen Sender strotzt der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) vor Selbstvertrauen.

In der Zimmermädchen-Affäre konnte sich der ehemalige Chef der Internationalen Währungsfonds (IWF) gütlich einigen. Nun droht Dominique Strauss-Kahn, kurz DSK, in einer weiteren Affäre Ungemach. Der Vorwurf: Organisation von illegalen Sex-Partys.

Strauss-Kahn sieht sich als Opfer (franz. Originalton)

0:40 min, vom 31.7.2013

DSK blickt in die Zukunft

Im Interview mit einem russischen Sender zeigt sich der ehemalige französische Präsidentschaftskandidat gelassen abgebrüht. Natürlich wollten ihn einige nicht im Elysée sehen.

«Doch mein Eindruck ist: Da waren mehr Leute, die mich wollten, als solche, die mich verhindern wollten.» Zwar habe er einige Fehler begangen, das gehöre nun aber der Vergangenheit an.

«  Politische Fragen habe ich hinter mir gelassen. »

«Ich berate eine gewisse Anzahl Regierungen auf diesem Planeten oder grosse Konzerne hier in Russland, in Afrika und ebenso in Lateinamerika.» Er versuche seine Rolle so gut wie möglich auszufüllen. «Politische Fragen habe ich hinter mir gelassen.»