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Gasexplosion in Prag
Aus Tagesschau vom 29.04.2013.
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International Dutzende Verletzte nach Explosion in Prager Altstadt

Im Zentrum der tschechischen Hauptstadt ist ein Haus explodiert. Über 40 Menschen sind verletzt worden. Ursache der Detonation ist vermutlich ein Gasleck.

Im historischen Zentrum Prags hat sich eine gewaltige Explosion ereignet. Bei der Hausexplosion sind laut jüngsten Meldungen der Rettungskräfte rund 40 Menschen verletzt worden. Vier davon seien in «ernstem Zustand», berichtete der TV-Sender CT24 auf seiner Internetseite unter Berufung auf Polizei und Rettungsmannschaften. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, Berichte über Todesopfer gebe es nicht.

Im Erdgeschoss des Unglückshauses ist ein Krater entstanden, auf den Gebäudeteile stürzten. Frühere Meldungen, wonach darunter bis zu drei Menschen verschüttet worden seien, erwiesen sich hingegen zu Mittag nach Polizeiangaben als eher unwahrscheinlich.

Eine Polizistin hilft Verletzten auf der Strasse.
Legende: Eine Polizistin hilft verletzten Passantinnen. Reuters

Die Explosion ereignete sich in einem Bürogebäude, in dem mehrere Firmen ihren Sitz haben. Aus den Nachbarhäusern wurden sicherheitshalber mehr als 200 Menschen evakuiert. Die Druckwelle zerstörte auch in umliegenden Gebäuden zahlreiche Fenster, darunter auch die des berühmten Cafés Slavia.

Intensiver Gasgeruch

Ursache der Detonation sei wahrscheinlich ein Gasleck, sagte ein Polizeisprecher. Mehrere Augenzeugen berichteten von intensivem Gasgeruch. Die Gasversorgung des Notfallgebiets wurde aus Sicherheitsgründen unterbrochen.

Der Prager Bürgermeister Bohuslav Svoboda eilte an den Unglücksort. Premier Petr Necas gab bekannt, er werde sich persönlich in die Ermittlungen einschalten.

Nach Informationen von CT24 wurde durch die Wucht der Explosion eine Aussenwand des Hauses um fünf Zentimeter verschoben. Deshalb müsse das Gebäude gegen einen drohenden Einsturz gesichert werden. Gefährdet sei auch die Statik mehrerer Nachbarhäuser. Ein Baugerüst am nahegelegenen Nationaltheater sei durch die Erschütterungen einsturzgefährdet.

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