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International Ebola-Patienten dank «ZMapp» gerettet

Zwei Ebola-Patienten in Liberia geht es wieder besser. Sie wurden mit dem experimentellen Medikament «ZMapp» behandelt. Senegal hat inzwischen seine Grenzen zu Guinea geschlossen.

Überlebender Arzt an einem Rednerpult
Legende: Der US-Arzt Kevin Brantly hatte sich in Liberia mit Ebola infiziert und dank der Behandlung mit «ZMapp» überlebt. Reuters

Das Medikament «ZMapp» scheint zu wirken. Nach einer Behandlung mit dem experimentellen Mittel sind zwei Ebola-Patienten in Liberia inzwischen auf dem Weg der Besserung. Bei einer Krankenschwester und einem Arzt, die sich bei der Arbeit infiziert hatten, trat eine «deutliche Verbesserung» des Gesundheitszustands ein. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit.

Der Zustand eines weiteren mit «ZMapp» behandelten Arztes sei ernst, aber auch bei ihm sei eine Besserung zu beobachten. In den USA wurden am Donnerstag zwei an Ebola erkrankte und mit dem Medikament behandelte Mediziner für geheilt erklärt. Sie hatten sich bei Hilfseinsätzen in Liberia infiziert und waren vor etwa drei Wochen mit einem Spezialflugzeug ausgeflogen worden.

Legende: Video «Ebola wütet weiter in Liberia» abspielen. Laufzeit 0:23 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 22.08.2014.

Alle Vorräte an «ZMapp» seien allerdings inzwischen aufgebraucht, teilte die WHO weiter mit. Auch von anderen experimentellen Mitteln, die zur Therapie oder als Impfung verwendet werden könnten, gebe es nur geringe Mengen.

Senegal schliesst Grenze

Inzwischen hat Senegal seine Grenzen zu Guinea zum Schutz vor der Epidemie dicht gemacht. Wie das Innenministerium mitteilte, gilt die Massnahme für die Landesgrenze sowie für Flugzeuge und Schiffe aus der Republik Guinea, Sierra Leone und Liberia.

Die südlich und südöstlich gelegenen Grenzen zu Guinea hatte Senegal bereits vom 30. März bis 6. Mai geschlossen. Wegen einer Entspannung der Lage wurden sie aber wieder geöffnet. Damals waren durch die Epidemie in Guinea etwa hundert und in Liberia rund ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Klein, Bern
    Bin ich der Einzige, den der Verlauf dieser ganzen Epidemie samt der "plötzlichen" Rettungsmöglichkeit - natürlich nur für Weisse, diese Afrikaner da unten können ja ruhig elendiglich zugrunde gehen …? – frappierend an das Szenario des (schlechten) Films "Der Hades-Faktor" erinnert? Ein paar sehr viele Zufälle, m.E. … Auf GlobalResearch hat jemand die Indizien dafür zusammengestellt (insbesondere auch Lügen der US-Behörden), dass die ganze Epidemie ein "Experiment" ist …
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    2 Patienten... es koennte auch sein, dass sie so oder so gesund geworden waeren.. oder "trotzdem"... also da ist keinenfalls Signifikanz dahinter!!!
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    1. Antwort von Ch. Gerber, Basel
      Herr Franz NANNI: Ihr Kommentar ist zu viel. Das was Sie damals kommentiert hatten zu dem Thema Ebola war schon weit über der Grenze. Doch dies ist nur noch Blödsinn was Sie von sich gegen. Sie haben keine Ahnung was das Ebola-Virus ist. Da ZMapp evtl. sogar erfolgreich ist, wird zukünftig evtl. eine Ausrottung stoppen. JEDES Menschenleben das man Retten kann, ist es Wert. Doch Ihnen ist es wohl egal wie Sie es so schreiben, tja, wegen 2 Getretteten... Unglaublich, aber echt hier...
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  • Kommentar von marco meier, aarau
    "Damals waren durch die Epidemie in Guinea etwa hundert und in Liberia rund ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen." Damals? Es ist immernoch die selbe Epidemie und es waren doch eher 2-300 Tote in den ersten 2-3 Monaten...
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    1. Antwort von Jan Jankowicz, Saarbrücken
      Vor ca 14 Tagen im Morgenmagazin von ARD u. ZDF: Ein weißer Arzt, der sich in Westafrika mit dem Virus angesteckt hatte, wurde in die USA geflogen...Man gab ihm ein Medikament u. "nach wenigen Stunden waren alle Symptome" so weit abgeschwächt, daß von Lebensbedrohung keine Rede mehr war u. sie lassen noch so viele Menschen sterben. Obama sagte eine Woche drauf, es wär noch nicht zugelassen u. das Risiko wär zu hoch. Blanker Hohn.
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