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Junge schwarze Männer stehen auf einem Schiff, das in Italien ankommt.
Legende: Jetzt im warmen Sommer wagen besonders viele Menschen die Fahrt übers Mittelmeer. Keystone
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International «Eine Flüchtlingskrise von historischem Ausmass»

137'000 Flüchtlinge überquerten im ersten Halbjahr das Mittelmeer. Das ist laut dem UNO-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) ein Anstieg um 83 Prozent verglichen mit dem ersten Halbjahr 2014. Die Zahlen dürften im zweiten Halbjahr weiter markant steigen.

1867 Menschen sind in diesem Jahr bereits bei der Überfahrt über das Mittelmeer ums Leben gekommen, davon allein 1308 im April. Europa erlebt eine «maritime Flüchtlingskrise von historischem Ausmass». Das sagt die UNO.

Mit den warmen Sommermonaten dürfte die Zahl der Flüchtlinge, die die gefährliche Überfahrt über das Meer wagen, überdies weiter steigen. Die meisten der Migranten sind wegen Kriegen, Konflikten und Verfolgung auf der Flucht.

UNO-Flüchtlingskommissar António Guterres erklärte, bei den meisten Flüchtlingen handle es sich nicht um Wirtschaftsflüchtlinge. Ein Drittel der in Italien und Griechenland angekommenen Menschen seien Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien.

Insgesamt 44'000 Syrer hätten auf dem Seeweg Europa erreicht. Bei der zweit- und drittgrössten Gruppe handele es sich um Flüchtlinge aus Eritrea und Afghanistan.

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104 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI , Nelspruit SA
    Zitat:.......Jetzt im warmen Sommer wagen besonders viele Menschen die Fahrt übers Mittelmeer...... (Titel zu Bild) und nun schaut EUCH mal diese armen Fluechtlinge an... aber gut!!!!
  • Kommentar von C. Szabo , Thal
    Die 1. Welt saugt die 3. Welt aus. Jetzt könnten sich die Anderen friedlich ihrem Schicksal ergeben. Das widerspricht aber fundamental der menschlichen Natur. Einige Führer der 3. Welt machen es den Eliten durch Korruption auch einfach, ihre Gebiete auszubeuten. Unsere Unkultur des Konsums verbreitet sich durch allerlei Medien global. Um ein lebenswertes Dasein für die Menschheit zu ermöglichen, muss der Ressourcenverbrauch aller Menschen angepasst werden. Und zwar nicht auf unser Niveau.
    1. Antwort von G. Niedermann , Zürich
      Der Mensch muss sich der Natur und ihrer Ressourcen anpassen. Nicht der Mensch bestimmt über die bleibenden Ressourcen, die Natur regelt das. In den arabischen und afrikanischen Ländern muss die Geburtenkontrolle dringend eingeführt werden.
    2. Antwort von Sandro Baumgartner , Zürich
      @Niedermann, können oder wollen Sie es nicht verstehen die Geburtenrate in den Afrikanischen Ländern ist massiv zurück gegangen, daß Problem ist durch die verbesserte Medizinische Versorgung überleben mehr Menschen und werden um ein vielfaches älter. Wie in Indien ist daß der Hauptgrund für den Bevölkerungs Zuwachs.
  • Kommentar von L.Leuenberger , Zürich
    70% der jungen Männer gehören zurück in ihre Länder, wo sie gegen die Missstände und IS kämpfen sollten. Oder erwartet man, dass unsere Söhne in den Kampf ziehen? Europa kann diesen Kampf unterstützen, dazu gehört auch an Leib Bedrohte vorläufig aufzunehmen. Was ist mit den radikalen Moslem unter den Migranten?? Wer übernimmt Verantwortung für den zukünftigen Terror bei uns? SEM ? Mein Umfeld wird jeden Politiker, der unseren Nachkommen diese Bürde auferlegen möchte, bei den Wahlen streichen.